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Praxisrelevanz
Osen B
Verhaltenstherapie von Zwangsstörungen: Praktische Ansatzpunkte und Vorgehensweisen

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2008; 9 (4): 52-59

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Zwangserkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Erwachsenenalter. Mit verhaltenstherapeutischen Methoden können Zwangsstörungen heute gut behandelt werden. Es kommen dabei Konfrontationstechniken und kognitive Strategien zum Einsatz. Eine reine Symptomtherapie reicht jedoch in der Regel nicht aus, um eine Zwangserkrankung erfolgreich behandeln zu können. Es sollten zusätzlich die auslösenden und aufrechterhaltenden Hintergrundbedingungen in der Therapie bearbeitet werden. Dabei spielt die Berücksichtigung der Funktionalität der Symptomatik eine besondere Rolle. Da Zwangssymptome aufgrund der Einsicht in die Unsinnigkeit des Verhaltens oft sehr schambesetzt sind, ist es wichtig, zu Beginn der Therapie besonderes Augenmerk auf den Aufbau einer vertrauensvollen und tragfähigen Beziehung zu legen. Im Hinblick auf die Konfrontation, in deren Rahmen die Patienten sich sehr unangenehmen Gefühlen und Empfindungen stellen müssen, ist die Förderung einer positiven Einstellung zur Therapie und den zu erwartenden Veränderungen von zentraler Bedeutung.
 
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