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Mühlbacher J, Klinger M  
Das Kompartmentsyndrom des Unterschenkels – Diagnostik und Therapie

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2013; 10 (2): 7-14

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Keywords: DermatofasziotomieDruckentlastungKompartmentsyndromUnterschenkel

Als Folge einer Druckerhöhung in einer von Faszien umschlossenen Loge (Kompartment) entstehen irreversible neuromuskuläre Schäden, besonders am Unterschenkel und am Unterarm. Bereits im 19. Jahrhundert durch den deutschen Chirurgen Richard V. Volkmann beschrieben, ist dieser seitdem namensgebend für den Folgezustand dieser Erkrankung. Kompression von außen sowie die Vermehrung des Kompartmentinhalts sind maßgeblich für die Entwicklung eines Kompartmentsyndroms. Es entsteht am häufigsten als Folge von Frakturen und betrifft vor allem Männer in der Altersgruppe bis 35 Jahren. Die Diagnose wird dabei in erster Linie klinische gestellt, gefolgt von invasiver Druckmessung, Bildgebung und von ergänzenden Laborbefunden. Die Therapie der Wahl ist die chirurgische Entlastung aller beteiligten Muskellogen zur Normalisierung des Gewebedrucks und Vermeidung irreversibler Funktionsstörungen der betroffenen Muskellogen, gefolgt von einem definitiven Wundverschluss.
 
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