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Der Einsatz von niedermolekularen Heparinen bei instabiler Angina pectoris und nicht-transmuralem Myokardinfarkt Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 1999; 6 (5): 265-273 Volltext (PDF) Summary Keywords: instabile Angina pectoris, Kardiologie, LMW-Heparine, nichttransmuraler Myokardinfarkt, Niedermolekulares Heparin, Standard-Heparin Im vorliegenden Artikel wird die Anwendung unterschiedlicher niedermolekularer Heparine bei instabiler Angina und nicht-transmuralem Infarkt auf dem neuesten Stand der internationalen Datenlage besprochen. Dabei scheint Enoxaparin die höchste Effektivität unter den getesteten LMW-Heparinen in der Akutphase der Erkrankung zu besitzen, da zwei durchgeführte Studien (ESSENCE, TIMI-11B) signifikante Vorteile gegenüber Standard-Heparin nachgewiesen haben. Demgegenüber scheint Dalteparin Vorteile in der längerdauernden Anwendung nach der Akutphase zu haben (FRISC-II). Da die Patientenpopulationen in den bisher durchgeführten Studien aber nicht sicher vergleichbar sind, da zu wenig Daten über die mögliche klinische Bedeutung pharmakologischer Unterschiede der verschiedenen LMW-Heparine vorliegen, und vor allem, weil es keine prospektiven, randomisierten Vergleichsstudien zwischen verschiedenen LMW-Heparinen gibt, kann derzeit nicht, durch wissenschaftliche Daten abgesichert, einem der untersuchten LMW-Heparine der Vorteil gegenüber einem anderen in dieser Indikation gegeben werden. |
