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Haring H-P et al.  
Sekundärprävention nach ischämischem Schlaganfall: Ein aktualisierter Überblick

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2006; 7 (3): 7-11

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Keywords: IschämieNeurologieSchlaganfallThrombin

Bei Thrombozytenaggregationshemmern wurden die Hoffnungen auf neue Therapieoptionen wie die Kombination von Acetylsalizylsäure (ASS) und Clopidogrel oder die Gabe oraler GP-IIb/IIIa-Antagonisten bei Patienten mit hohem vaskulären Risiko enttäuscht. Clopidogrel ist weiterhin bei Patienten mit hoher kardiovaskulärer Komorbidität ASS vorzuziehen, während die Kombination ASS plus Dipyridamol ihre Indikation bei Patienten mit geringem koronaren Langzeitrisiko und nach Stentinterventionen hat. Angiotensinrezeptor-Blocker scheinen speziell in bezug auf die Verhinderung von Schlaganfällen über die Blutdrucksenkung hinaus substanzklassenspezifische Vorteile zu haben. Statine sollten, wahrscheinlich unabhängig vom Cholesterinausgangswert und bei allen Patienten mit erhöhtem arteriosklerotischen Risiko, fester Bestandteil der Therapie sein. Bei schwerer koronarer Herzerkrankung ist möglicherweise Atorvastatin in hoher Dosis von Vorteil. Zur Sekundärprophylaxe kardiogen-embolischer Schlaganfälle bei Vorhofflimmern steht mit den direkten Thrombinantagonisten eine gleich wirksame Alternative zu Warfarin ohne regelmäßig notwendige Gerinnungskontrollen in Aussicht. In ausgewählten Fällen (Stenose > 70 %; Männer unter 75 Jahren; geringe Komorbidität) besteht auch bei asymptomatischen Karotisstenosen eine Operationsindikation.
 
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