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1. Komorowski A; Kautzky A; Vanicek T; Lanzenberger R; Kasper S
Hirnbildgebung im forensischen Kontext - Möglichkeiten und Grenzen // Neuroimaging in the forensic context – possibilities and limitations
„Christmas tree phenomenon“
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2019; 20 (1): 25-33
Visuell ansprechende Darstellungen struktureller oder funktioneller Befunde erwecken bei unerfahrenen Beobachtern oftmals den Eindruck eindeutiger Veränderungen und können so zu verzerrten Bewertungen führen – ein Effekt, der auch als „Christmas tree phenomenon“ beschrieben wurde [2]. Im Rahmen rechtlicher Fragestellungen erscheint es daher notwendig, dass Sachverständige die adäquate Translation und Interpretation neurowissenschaftlicher Befunde ermöglichen. Dargestellt werden Hirnregionen, welche in mehreren Studien mit delinquentem Verhalten assoziiert wurden: Der linke und rechte Mandelkern (Amygdala; rot) bzw. anteriore cinguläre Kortex (ACC; grün) in der Koronar- (A; 1), Sagittal- (B; 7) und Axialebene (C; -15) sowie in dreidimensionaler Rekonstruktion (D).

Keywords: Christmas tree phenomenonForensische PsychiatrieHirnbildgebungMRTneurowissenschaftlicher BefundPsychiatrie
2. Göbl CS; Handisurya A; Kautzky-Willer A
Geschlechtsspezifische Aspekte bei Prä-Diabetes und Diabetes mellitus Typ 2
Hormonhaushalt - Glukosehaushalt
Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2009; 2 (4): 16-20
Modell zum pathophysiologischen Zusammenhang zwischen Störungen des Hormon- und Glukosehaushalts am Beispiel des polyzystischen Ovarsyndroms (PCOS). Mod. und erweitert nach [37]. Hyperinsulinämie als Folge von Insulinresistenz führt über direkte oder indirekte Wirkung an Hypophyse (Veränderung der Gonadotropine) und Leber (Hemmung von Sex Hormone-Binding Globuline) zur Stimulierung der ovariellen Androgenproduktion. Diese führen gemeinsam mit einer durch Insulin supprimierten Sekretion von FSH (Follikelstimulierendes Hormon) zu einer Hemmung des Follikelwachstums. Die hyperglykämische Stoffwechsellage hält sich über eine vom Fettgewebe vermittelte Sekretion von Zytokinen, PAI-1 (Plasminogen Aktivator Inhibitor-1) und FFA (freie Fettsäuren) oder Änderungen der Adipokinspiegel aufrecht. Daneben kommt es durch die Änderung im Geschlechtshormonprofil zu einem Verlust der protektiven Wirkung von Estrogenen auf das kardiovaskuläre System mit Hypertonie und Atherosklerose.

Keywords: EndokrinologieGlukosehaushaltHormonhaushaltSchemaStoffwechsel
 

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