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1. Rabl U; Hartinger B; Pezawas L
Auf einen Blick: Die Serotonin-Wiederaufnahmegeschwindigkeit reguliert die Aktivität des zingulären Kortex
Serotonin-Wiederaufnahmegeschwindigkeit
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (3): 84
Darstellung des Zusammenhangs zwischen der Serotonin-Wiederaufnahmegeschwindigkeit an den Thrombozyten und der neuronalen Erregbarkeit in 36 gesunden Probanden, welche in einer Untersuchung mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) gemessen wurde. Mit einer Abnahme der 5-HT-Wiederaufnahme kommt es zu einem Anstieg der Aktivierbarkeit im anterioren Cingulum (ACC), welches eine besonders hohe Serotonintransporterdichte im menschlichen Kortex aufweist. Ein ähnlicher Zusammenhang findet sich im posterioren Cingulum, welches als sensorischer Anteil des zingulären Kortex funktionell an den ACC gekoppelt ist. Die Farbskalen repräsentieren die T-Werte der Statistiken. In beiden Hemisphären ist die mediale Seite dargestellt.

Keywords: Serotonin
2. Pezawas L; Moser U; Kasper S
Die Neurobiologie der Depression - im Fokus: Imaging Genetics
S-Allel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2007; 8 (1): 35-44
Bei S-Allel-Trägern ist die Kommunikation zwischen subgenualem Cingulum und Amygdala vermindert, was zu einer Enthemmung der Amygdala und somit zu einer Amygdala-Hyperreaktivität führt, die konsekutiv auf Verhaltensebene mit einer Erhöhung der ängstlichen Charaktereigenschaften assoziiert ist (Mod. nach [23]).

Keywords: AllelPsychiatrieSchema
3. Pezawas L; Moser U; Kasper S
Die Neurobiologie der Depression - im Fokus: Imaging Genetics
Imaging Genetics
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2007; 8 (1): 35-44
Imaging Genetics ist ein "Bottom-up"-Forschungsansatz. Er versucht, Varianz von Geneffekten auf Hirnsystemebene zu erklären und bringt diese in Zusammenhang mit beobachtbarem Verhalten. Umgekehrt geht der klassische biologisch-psychiatrische Forschungsansatz in die gegensätzliche Richtung ("top-down"), ausgehend von biologisch-heterogenen psychiatrischen Phänotypen.

Keywords: Imaging geneticsPsychiatrieSchema
4. Pezawas L; Moser U; Kasper S
Die Neurobiologie der Depression - im Fokus: Imaging Genetics
Psychiatrie - Genetik
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2007; 8 (1): 35-44
Psychiatrische Erkrankungen sind genetisch komplex. Verschiedene additive Geneffekte bzw. Gen-Gen-Interaktionen beeinflussen diskrete neuronale Regelkreise und erhöhen somit im Zusammenspiel mit Gen-Umwelt-Interaktionen (adversiven Umweltreizen) das Krankheitsrisiko.

Keywords: GenetikPsychiatrieSchema
5. Pezawas L; Moser U; Kasper S
Die Neurobiologie der Depression - im Fokus: Imaging Genetics
Heterogenie - Polygenie
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2007; 8 (1): 35-44
a) Heterogenie: Verschiedene Risiko-Allele produzieren jeweils denselben Phänotyp; b) Polygenie: Kombinationen und Zusammenspiel von Risiko-Allelen sind notwendig, um einen Phänotyp zu bewirken.

Keywords: HeterogeniePolygeniePsychiatrieSchema
6. Pezawas L; Moser U; Kasper S
Die Neurobiologie der Depression - im Fokus: Imaging Genetics
Genotyp
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2007; 8 (1): 35-44
Der Genotyp, hier ein funktioneller Polymorphismus im Gen des Serotonin-Transporters, determiniert die Vulnerabilität gegenüber Umweltfaktoren. Das Risiko, an einer Depression zu erkranken, steigt bei S- (short-) Allel-Trägern gegenüber dem L/L- (long/long-) Genotyp mit der Anzahl der erlebten "life events" überproportional an (Mod. nach [15]).

Keywords: DiagrammGenotypPsychiatrie
7. Pezawas L; Moser U; Kasper S
Die Neurobiologie der Depression - im Fokus: Imaging Genetics
Imaging Genetics
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2007; 8 (1): 35-44
Imaging Genetics-Prinzip. Mittels Neuroimaging-Verfahren werden Geneffekte, welche die Zellfunktion beeinflussen, auf Hirnsystemebene dargestellt und mit Verhaltenskorrelaten auf psychologischer und psychopathologischer Ebene in Korrelation gebracht. Rückschlüsse auf die Bedeutung eines Gens am Phänotyp-Verhalten sind nun möglich.

Keywords: NeuroimagingPsychiatrieSchema
 

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