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Praxisrelevanz
Kathrein H, Seitz K
Kolon-Divertikulitis: Diagnostik und sonographisch gesteuerte Therapie

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2009; 7 (2): 13-18

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Die Divertikulitis und ihre Komplikationen können sonographisch mit hoher Sensitivität und Spezifität erkannt werden. Die Methode ist in der Hand des Geübten als erstes bildgebendes Verfahren bei entsprechendem klinischen Verdacht einsetzbar. Der Bereich entzündeter Divertikel lässt sich mit dem Schallkopf genau lokalisieren. Typische sonographische Befunde sind darstellbare Divertikel mit echoreichem oder echoarmem Inhalt, ein echogener Saum um das Divertikel („Netzkappe“) als Ausdruck der entzündlichen Fettgewebsreaktion und eine segmentale Wandverdickung des betroffenen Kolonabschnittes. Entzündliches Exsudat bildet sich als echoarmer Saum um Divertikel oder um die Netzkappe ab. Schwere Komplikationen der Erkrankung wie Abszesse, Fistelbildung, Stenosen und Makroperforation sind sonographisch erkennbar
 
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