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Summary
Strohmer B et al.  
Nichterkennen von Vorhofflimmern bei Patienten mit kardialer Resynchronisationstherapie

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2005; 12 (Supplementum E - Forum Rhythmologie): 3-5

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Abb. 1: 12-Ableitungs-EKG Abb. 2: Vorhofflattern - Mode-Switch (MS) Abb. 3: CRT-Schrittmacher - Erstabfragebericht



Keywords: CRTkardiale ResynchronisationstherapieKardiologieStudieVorhofflattern

Obwohl eine Intoleranz der kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) unüblich ist, sollten entsprechende Symptome auf ihre Ursache hin genau abgeklärt werden. Atriale Tachyarrhythmien (AT) werden bei Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz relativ häufig beobachtet. Dieser Bericht beschreibt ein rhythmologisches Problem, welches oft unerkannt bleibt und in unserem CRTKollektiv bei knapp 8 % der Patienten aufgetreten ist. Paroxysmales Vorhofflattern wurde durch den CRT-Schrittmacher nicht erkannt, da jede zweite Flatterwelle exakt mit der atrialen Ausblendzeit (PVAB = postventrikuläres atriales Blanking) zusammenfiel. Dies führte zu einem Versagen der Mode-Switch-Funktion durch Nichterkennung von stabilem Vorhofflattern, welches mit sehr stabiler Zykluslänge auftrat. Dieses sog. "2:1-lock-in"-Phänomen resultierte in rascher und anhaltender biventrikulärer Stimulation, welche sich bei den betroffenen Patienten klinisch als unangenehmes Herzklopfen mit zunehmender Atemnot bemerkbar machte.
 
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