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Stepan V  
Die Diagnose des Cushing-Syndroms

Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel - Austrian Journal of Clinical Endocrinology and Metabolism 2009; 2 (1): 7-11

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Abb. 1: Adrenale Inzidentalomen Abb. 2: Kortisol - Dexamethason-Suppression Abb. 3: Serumkortisol Abb. 4: Speichelkortisol Abb. 5: Speichelkortisol



Keywords: CSCushing-Syndrom

Das endogene Cushing-Syndrom (CS) ist eine seltene, aufgrund ihrer mannigfaltigen und unspezifischen Symptomatik oft auch sehr schwer zu diagnostizierende Erkrankung. Das Auftreten von klinisch milden Formen (subklinisches CS) dürfte deutlich häufiger sein als bisher angenommen. So gibt es Daten, dass ein CS bei 10 % der Patienten mit adrenalen Inzidentalomen, oder in 2–4 % nicht adäquat eingestellter Diabetiker vorkommt. Der Kombination von arterieller Hypertonie, Diabetes mellitus und Adipositas liegt in 5,8 % ein Hyperkortisolismus zugrunde. Eine enge Assoziation zwischen dem metabolischen Syndrom und einem Hyperkortisolismus wird postuliert. Die meisten Patienten mit subklinischem CS haben eine gesteigerte Insulinresistenz und eine arterielle Hypertonie und zeigen ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko. In diesem Artikel werden die kürzlich erschienenen "Clinical Practice Guidelines" der Endocrine Society zur Diagnose des Cushing-Syndroms erläutert und diskutiert, weiters wird der Einsatz der mitternächtlichen Speichelkortisolbestimmung und der Speichel- und Serumkortisolbestimmung nach Dexamethason anhand eigener Erfahrungen dargestellt.
 
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