Rudel A, Wähner A Ambulante Therapie von Sexualstraftätern im Zwangskontext Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2009; 10 (4): 34-41 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Übersicht | ||||
Abbildung 2: Therapie - Sexualstraftäter Je höher das Risiko, sowohl das Basisrisiko als auch in der Therapie offenbar gewordene Risikosituationen, desto mehr Kontrolle und Einbeziehung Dritter ist erforderlich. Je geringer das Risiko, desto mehr kann sich die Therapie auf das Bündnis zwischen Patient und Therapeut konzentrieren. Ähnlich verhält es sich mit der Motivation: Je höher der intrinsische Anteil der Therapiemotivation ist oder wird, desto geringer die Rolle der (antizipierten) Sanktion. Das Arbeitsbündnis von Patient und Therapeut ist im Spannungsfeld von Justiz und Gesellschaft zu sehen, deren eigentliche Anliegen an die „Therapie im Zwangskontext“ kurz skizziert sind. Erstellt nach Daten aus [28]. Relapse: Rückfall; Lapse: Risiko-/Fehlverhalten; SID: Seemingly irrelevant decision; UPF: Ungünstige Prognosefaktoren; EM: Extrinsische Motivation; Th: Therapeut; P: Patient; B: Bewährungshilfe |
Abbildung 2: Therapie - Sexualstraftäter
Je höher das Risiko, sowohl das Basisrisiko als auch in der Therapie offenbar gewordene Risikosituationen, desto mehr Kontrolle und Einbeziehung Dritter ist erforderlich. Je geringer das Risiko, desto mehr kann sich die Therapie auf das Bündnis zwischen Patient und Therapeut konzentrieren. Ähnlich verhält es sich mit der Motivation: Je höher der intrinsische Anteil der Therapiemotivation ist oder wird, desto geringer die Rolle der (antizipierten) Sanktion. Das Arbeitsbündnis von Patient und Therapeut ist im Spannungsfeld von Justiz und Gesellschaft zu sehen, deren eigentliche Anliegen an die „Therapie im Zwangskontext“ kurz skizziert sind. Erstellt nach Daten aus [28]. Relapse: Rückfall; Lapse: Risiko-/Fehlverhalten; SID: Seemingly irrelevant decision; UPF: Ungünstige Prognosefaktoren; EM: Extrinsische Motivation; Th: Therapeut; P: Patient; B: Bewährungshilfe |
