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Rudel A, Wähner A  
Ambulante Therapie von Sexualstraftätern im Zwangskontext

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2009; 10 (4): 34-41

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Abb. 1: Therapie - Sexualstraftäter Abb. 2: Therapie - Sexualstraftäter



Keywords: Forensische PsychiatrieNeurologieZwang

Die ambulante Therapie von Sexualstraftätern auf der Basis einer gerichtlichen Weisung erlangt seit 1998 in Deutschland zunehmende Bedeutung. Dennoch gibt es zu wenig Behandlungsangebote. Das Ziel der Senkung der Rückfallraten kann durch spezifische Verfahren erreicht werden, wie jüngere Metaanalysen zeigten. So genannte Rückfallpräventionsprogramme allein reichen dazu nicht aus, wesentlich ist die Beachtung des Risk-, Need- und Responsivity- Prinzips unter Einbeziehung motivationsfördernder Maßnahmen sowie die Auseinandersetzung mit paraphilen Neigungen. Einzelne Programme werden skizziert. Der Umgang mit Therapie im Spannungsfeld von Gesellschaft und Justiz erfordert ein ständiges Abwägen der Balance zwischen dem Schutzraum der therapeutischen Beziehung und Kontrollaspekten unter Einbeziehung Dritter. Möglichkeiten, dieser Problematik konstruktiv zu begegnen, werden unter Berücksichtigung eigener Erfahrungen dargestellt.
 
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