Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Omega-3-Fettsäuren in der Sekundärprävention (21 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||||
Abbildung 11: Inzidenz von Nebenwirkungen durch Omega-3-Fettsäuren – Statement der AHA Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren wird bis zu einer Konzentration von 3 g/Tag von der Federal Drug Administration (FDA) als sicher angesehen (GRAS, Generally Recognized As Save). Daher bestehen auch von Seiten der American Heart Association (AHA) keine Sicherheitsbedenken bei diesen Zufuhrmengen. Die häufigsten Nebenwirkungen der Omega-3-Fettsäuren bei höheren Zufuhrmengen sind ein fischartiger Nachgeschmack, gastrointestinale Störungen und Übelkeit. In der GISSI-P-Studie wurden unter Omega-3-Fettsäuren (1g) zusätzlich zur Standardtherapie nach Myokardinfarkt als häufigste Nebenwirkungen gastrointestinale Beschwerden (4,9 %) und Übelkeit (1,4 %) beobachtet. Der Spiegel des LDL-Cholesterins stieg zu Studienbeginn an, um nach einiger Zeit wieder auf das Ausgangsniveau zurückzukehren.Vermehrte klinische Blutungen und eine Verschlechterung der Blutzuckerwerte liessen sich nicht feststellen. Während das hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren-Präparat Omacor(R) weitestgehend verunreinigungsfrei ist, weist die AHA darauf hin, dass Präparate (Fischöle) mit nicht klar definierter Zusammensetzung durchaus erhöhte Konzentrationen organometallischer Verunreinigungen, insbesondere Methylquecksilber-Verbindungen, enthalten können. Kris-Etherton P M, Harris W S, Appel L J: Fish consumption, fish oil, omega-3-fatty acids and cardiovascular disease. Circulation 2002; 106: 2747 - 2757 GISSI-P Investigators: Dietary supplementation with n-3-fatty acids and vitamin E after myocardial infarction: results of the GISSI-Prevenzione trial. Lancet 1999; 354: 447 – 455 Marchioli R, Barzi F, Bomba E et al: Early protection against sudden death by n-3-polyunsaturated fatty acids after myocardial infarction – Time-course analysis of the results of the Gruppo Italiano per lo Studio della Sopravvivenza nell’Infarto Miocardico (GISSI)-Prevenzione. Circulation 2002; 105: 1897 - 1903 |
Abbildung 11: Inzidenz von Nebenwirkungen durch Omega-3-Fettsäuren – Statement der AHA
Die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren wird bis zu einer Konzentration von 3 g/Tag von der Federal Drug Administration (FDA) als sicher angesehen (GRAS, Generally Recognized As Save). Daher bestehen auch von Seiten der American Heart Association (AHA) keine Sicherheitsbedenken bei diesen Zufuhrmengen. Die häufigsten Nebenwirkungen der Omega-3-Fettsäuren bei höheren Zufuhrmengen sind ein fischartiger Nachgeschmack, gastrointestinale Störungen und Übelkeit. In der GISSI-P-Studie wurden unter Omega-3-Fettsäuren (1g) zusätzlich zur Standardtherapie nach Myokardinfarkt als häufigste Nebenwirkungen gastrointestinale Beschwerden (4,9 %) und Übelkeit (1,4 %) beobachtet. Der Spiegel des LDL-Cholesterins stieg zu Studienbeginn an, um nach einiger Zeit wieder auf das Ausgangsniveau zurückzukehren.Vermehrte klinische Blutungen und eine Verschlechterung der Blutzuckerwerte liessen sich nicht feststellen. Während das hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren-Präparat Omacor(R) weitestgehend verunreinigungsfrei ist, weist die AHA darauf hin, dass Präparate (Fischöle) mit nicht klar definierter Zusammensetzung durchaus erhöhte Konzentrationen organometallischer Verunreinigungen, insbesondere Methylquecksilber-Verbindungen, enthalten können. Kris-Etherton P M, Harris W S, Appel L J: Fish consumption, fish oil, omega-3-fatty acids and cardiovascular disease. Circulation 2002; 106: 2747 - 2757 GISSI-P Investigators: Dietary supplementation with n-3-fatty acids and vitamin E after myocardial infarction: results of the GISSI-Prevenzione trial. Lancet 1999; 354: 447 – 455 Marchioli R, Barzi F, Bomba E et al: Early protection against sudden death by n-3-polyunsaturated fatty acids after myocardial infarction – Time-course analysis of the results of the Gruppo Italiano per lo Studio della Sopravvivenza nell’Infarto Miocardico (GISSI)-Prevenzione. Circulation 2002; 105: 1897 - 1903 |
