Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Omega-3-Fettsäuren in der Sekundärprävention (21 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||||
Abbildung 15: Omega-3-Fettsäuren wirken rhythmus-stabilisierend in Kardiomyozyten Omega-3-Fettsäuren konnten in Experimenten an isolierten Kardiomyozyten nachweislich deren Stimulationsfähigkeit durch elektrische Reizung reduzieren und so die Arrhythmieneigung senken. Die Abbildung zeigt die kontinuierliche Aufzeichnung der Kontraktionsfrequenz eines Kardiomyozyten, der in Kulturmedium im Zellverbund untersucht wurde. Ein externes elektrisches Feld von 15 V verdoppelte die Kontraktionsfrequenz. Nach Zugabe von Eicosapentaensäure (EPA) verlangsamte sich die Frequenz geringfügig und stieg erst bei einer elektrischen Stimulation von mindestens 25 V an. Allerdings wurde dann nur eine Reaktion auf jeden zweiten elektrischen Reiz gemessen, ein Zeichen dafür, dass sich die Refraktärzeit der Zelle verlängert hatte. Wurde EPA durch Zugabe von lipidfreiem Serumalbumin ausgewaschen, erreichte der Kardiomyozyt rasch wieder seine ursprüngliche Stimulationsfähigkeit. Vergleichbare Beobachtungen wurden bei Kardiomyozyten gemacht, die aufgrund von Kalziumionen oder Ouabain (g-Strophantin) im Kulturmedium fibrillierten. Die Zugabe von EPA stabilisierte auch hier die ursprüngliche Kontraktionsfrequenz. Leaf A: The electrophysiological basis for the antiarrhythmic actions of polyunsaturated fatty acids. Eur Heart J 2001; 3(Suppl D): D98-D105 |
Abbildung 15: Omega-3-Fettsäuren wirken rhythmus-stabilisierend in Kardiomyozyten
Omega-3-Fettsäuren konnten in Experimenten an isolierten Kardiomyozyten nachweislich deren Stimulationsfähigkeit durch elektrische Reizung reduzieren und so die Arrhythmieneigung senken. Die Abbildung zeigt die kontinuierliche Aufzeichnung der Kontraktionsfrequenz eines Kardiomyozyten, der in Kulturmedium im Zellverbund untersucht wurde. Ein externes elektrisches Feld von 15 V verdoppelte die Kontraktionsfrequenz. Nach Zugabe von Eicosapentaensäure (EPA) verlangsamte sich die Frequenz geringfügig und stieg erst bei einer elektrischen Stimulation von mindestens 25 V an. Allerdings wurde dann nur eine Reaktion auf jeden zweiten elektrischen Reiz gemessen, ein Zeichen dafür, dass sich die Refraktärzeit der Zelle verlängert hatte. Wurde EPA durch Zugabe von lipidfreiem Serumalbumin ausgewaschen, erreichte der Kardiomyozyt rasch wieder seine ursprüngliche Stimulationsfähigkeit. Vergleichbare Beobachtungen wurden bei Kardiomyozyten gemacht, die aufgrund von Kalziumionen oder Ouabain (g-Strophantin) im Kulturmedium fibrillierten. Die Zugabe von EPA stabilisierte auch hier die ursprüngliche Kontraktionsfrequenz. Leaf A: The electrophysiological basis for the antiarrhythmic actions of polyunsaturated fatty acids. Eur Heart J 2001; 3(Suppl D): D98-D105 |
