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Pendl T, Gattringer T
Die zerebrale Sinusvenenthrombose: Eine seltene zerebrovaskuläre Erkrankung vorwiegend junger Patientinnen // Cerebral Sinus Venous Thrombosis: A rare Cerebrovascular Disease mainly affecting Young Women
Zeitschrift für Gefäßmedizin 2019; 16 (3): 5-9

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Abb. 1: Zerebrales Sinusvenensystem Abb. 2: Epilepsie Aktuelles Bild - Abb. 3: Neuritis vestibularis
Abbildung 3: Neuritis vestibularis
Ein 56-jähriger Patient erhielt aufgrund einer Neuritis vestibularis eine Kortisontherapie. Wegen häufigem Erbrechen war er auch stark dehydriert. Bei Vorstellung in der Notaufnahme bestanden laut Fremdanamnese seit ca. einer Woche starke Kopf- und Nackenschmerzen links. Im Verlauf sei eine plötzliche Sprachstörung aufgetreten, gefolgt von einem generalisierten epileptischen Anfall. In der Notaufnahme präsentierte sich der Patient postiktal verlangsamt, mit einer nicht-flüssigen Aphasie und einer Hemiparese rechts. (A): Natives Schädel-CT: intrakranielle Blutung mit Ödem temporoparietal links (Stern), Thrombus in der Labbe’schen Vene links (Pfeil); (B): venöse CT-Angiographie: fehlendes Flusssignal in Sinus transversus, Sinus sigmoideus und Vena jugularis links. (C): MRT des Neurokraniums, FLAIR- (fluid attenuated inversion recovery-) Sequenz: Thrombus im Sinus transversus links (Pfeil); (D): MR-Venographie der intrakraniellen Gefäße mittels TOF- (time-of-flight-) Methode: fehlendes Flusssignal in Sinus transversus, Sinus sigmoideus und Vena jugularis links; (E–G): MRT des Neurokraniums (E: FLAIR, F: T2): rezente venöse Infarzierung mit Ödembildung und Einblutung (G: SWI) temporoparietal links (Stern).
 
Neuritis vestibularis
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Abbildung 3: Neuritis vestibularis
Ein 56-jähriger Patient erhielt aufgrund einer Neuritis vestibularis eine Kortisontherapie. Wegen häufigem Erbrechen war er auch stark dehydriert. Bei Vorstellung in der Notaufnahme bestanden laut Fremdanamnese seit ca. einer Woche starke Kopf- und Nackenschmerzen links. Im Verlauf sei eine plötzliche Sprachstörung aufgetreten, gefolgt von einem generalisierten epileptischen Anfall. In der Notaufnahme präsentierte sich der Patient postiktal verlangsamt, mit einer nicht-flüssigen Aphasie und einer Hemiparese rechts. (A): Natives Schädel-CT: intrakranielle Blutung mit Ödem temporoparietal links (Stern), Thrombus in der Labbe’schen Vene links (Pfeil); (B): venöse CT-Angiographie: fehlendes Flusssignal in Sinus transversus, Sinus sigmoideus und Vena jugularis links. (C): MRT des Neurokraniums, FLAIR- (fluid attenuated inversion recovery-) Sequenz: Thrombus im Sinus transversus links (Pfeil); (D): MR-Venographie der intrakraniellen Gefäße mittels TOF- (time-of-flight-) Methode: fehlendes Flusssignal in Sinus transversus, Sinus sigmoideus und Vena jugularis links; (E–G): MRT des Neurokraniums (E: FLAIR, F: T2): rezente venöse Infarzierung mit Ödembildung und Einblutung (G: SWI) temporoparietal links (Stern).
 
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