Porstmann J, Arck PC PIBF - Schlüssel zu einer erfolgreichen Schwangerschaft? Journal für Fertilität und Reproduktion 2005; 15 (3) (Ausgabe für Österreich): 7-11 Journal für Fertilität und Reproduktion 2005; 15 (3) (Ausgabe für Schweiz): 5-8 Volltext (PDF) Summary Übersicht | ||||
Abbildung 2: Streßhormon - CRH - ACTH Interaktion zwischen Stresshormonen und Hormonen, die für Fertilität und Schwangerschaftserhalt von Bedeutung sind. CRH wird im Hypothalamus gebildet und beeinflußt einerseits die Ausschüttung von ACTH aus dem Hypophysenvorderlappen und stimuliert die Freisetzung von Glukokortikoiden aus der Nebenniere, die negativ rückkoppelnd mit ACTH und CRH interagieren. Weiterhin hemmt CRH die Ausschüttung von "gonadotropin releasing hormon" (GnRH) aus dem Hypothalamus. Genau dieses Hormon ist aber für schwangerschaftsschützende Hormone (Progesteron – P, LH, Follikelstimulierendes Hormon – FSH) zuständig. Diese hemmen, genau wie Glukokortikoide auch, die Produktion von Prostaglandin E2. Bei Streß erhöhen sich die Spiegel von CRH und Glukokortikoide werden hochreguliert und hemmen gleichzeitig Sexualhormone (GnRH, P, LH und FSH). Diese Inhibition beeinträchtigt Fertilität und Schwangerschaftsverlauf. |
Abbildung 2: Streßhormon - CRH - ACTH
Interaktion zwischen Stresshormonen und Hormonen, die für Fertilität und Schwangerschaftserhalt von Bedeutung sind. CRH wird im Hypothalamus gebildet und beeinflußt einerseits die Ausschüttung von ACTH aus dem Hypophysenvorderlappen und stimuliert die Freisetzung von Glukokortikoiden aus der Nebenniere, die negativ rückkoppelnd mit ACTH und CRH interagieren. Weiterhin hemmt CRH die Ausschüttung von "gonadotropin releasing hormon" (GnRH) aus dem Hypothalamus. Genau dieses Hormon ist aber für schwangerschaftsschützende Hormone (Progesteron – P, LH, Follikelstimulierendes Hormon – FSH) zuständig. Diese hemmen, genau wie Glukokortikoide auch, die Produktion von Prostaglandin E2. Bei Streß erhöhen sich die Spiegel von CRH und Glukokortikoide werden hochreguliert und hemmen gleichzeitig Sexualhormone (GnRH, P, LH und FSH). Diese Inhibition beeinträchtigt Fertilität und Schwangerschaftsverlauf. |
