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Praxisrelevanz
Angelmayr C et al.
Radiologische Charakteristika der progressiven multifokalen Leukenzephalopathie bei Patienten unter laufender Natalizumab-Therapie im Vergleich zu Patienten mit onkologischen Grunderkrankungen – eine Gegenüberstellung im Rahmen zweier Fallberichte

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2025; 26 (2): 32-38

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Die PML bleibt eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die bei jeder Form der Immunsuppression auftreten kann. Insbesondere bei laufender Natalizumab-Therapie ist das Risiko relevant erhöht, weshalb ein regelmäßiges Screening erfolgen sollte. Dies sollte insbesondere in Form von regelmäßigen MRT-Kontrollen, beispielsweise in einem Abstand von höchstens sechs Monaten, erfolgen. Dies kann dazu beitragen, die Natalizumab-assoziierte PML in einem noch asymptomatischen Stadium zu diagnostizieren, wodurch die Prognose deutlich verbessert werden kann.

Wichtig ist dabei, an die häufig atypischen MRT-Veränderungen der PML-Läsionen bei Natalizumab-Therapie im Vergleich zur klassischen PML zu denken, damit diese Erkrankung frühzeitig diagnostiziert werden kann. Dazu zählt insbesondere die häufig bereits initial bestehende, inhomogene, kleinfleckige Kontrastmittelaufnahme von konfluierenden subkortikalen Läsionen mit begleitendem „milky way sign“.

 
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