Beutel M et al. |
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Sexuelles Verlangen und sexuelle Aktivität von Männern und Frauen über die Lebensspanne - Ergebnisse einer repräsentativen deutschen Bevölkerungsumfrage Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2008; 5 (4): 203-211 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Abbildungen Sexuelles Verlangen und sexuelle Aktivität nehmen bei Männern und Frauen ab der Lebensmitte insgesamt ab. Sexuelles Verlangen bleibt bei einem substanziellen Teil der Frauen und der Mehrheit der Männer aber bis in das hohe Lebensalter bestehen. Sexualität als wichtiger Teil der Lebensqualität erfordert vermehrt ärztliche Beachtung, ggf. gezielte Exploration und Beratung auch bei älteren Patientinnen und Patienten, die von sich aus sexuelle Probleme nicht ansprechen würden. Wichtige Anhaltspunkte für mögliche sexuelle Einbußen ergeben sich aus der sozialen Situation (Partnerlosigkeit, soziale Benachteiligung hinsichtlich geringer Bildung und Einkommen, Arbeitslosigkeit), biographischen (sexuelle Misshandlung) und Persönlichkeitsfaktoren. |