| Stortecky S et al. | ||
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Perkutaner Verschluss des offenen Foramen ovale: Evidenz vor dem Hintergrund neuer Studienresultate Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2013; 20 (11-12): 348-352 Volltext (PDF) Summary Fragen zum Artikel Abbildungen Keywords: kryptogener Schlaganfall, offenes Foramen ovale, periphere Embolie, PFO-Verschluss Die Ursache eines ischämischen Schlaganfalles bleibt in bis zu 40 % aller Fälle trotz ausführlicher Abklärung ungeklärt und wird als kryptogener Schlaganfall bezeichnet. Beobachtungsstudien sowie Fallberichte konnten eine Assoziation zwischen ischämischen Insulten und persistierendem Foramen ovale (PFO) etablieren, sodass sich der Verschluss des PFO aufdrängt. Der perkutane Verschluss des PFO ist heutzutage ein ambulanter Routineeingriff, der unter lokaler Betäubung durchgeführt werden kann. Randomisierte Studien bestätigten die Sicherheit des interventionellen PFO-Verschlusses sowie eine hohe Verschlussrate. Obwohl die Assoziation zwischen PFO und ischämischem Hirnschlag gefestigt ist, konnten bisherige randomisierte Studien im direkten Vergleich zur medikamentösen Therapie keinen signifikanten Unterschied hinsichtlich Hirnschlagrezidiv zeigen. In Zusammenschau der bisherigen Evidenz lassen sich jedoch Vorteile des perkutanen PFO-Verschlusses in der Sekundärprävention von Hirnschlägen erkennen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die verfügbare Evidenz, beschreibt die prozeduralen Schritte eines perkutanen PFO-Verschlusses und fasst die Ergebnisse rezenter randomisierter Studien zusammen. |
