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Anton JV, Winkler PA  
Dekompressive Kraniektomie in der Neurotraumatologie

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2015; 16 (3): 103-110

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Keywords: DECRA-StudieHemikraniektomieKraniektomieNeurochirurgieRESCUEicp-Studie

Dekompressive Kraniektomien (uni-/bilaterale Hemikraniektomie, bifrontale Kraniektomie) zur Entlastung zerebraler Strukturen nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma stellen komplexe hirndrucksenkende Operationsmethoden der Neurochirurgie dar. Die dekompressive Kraniektomie ist sowohl lebenserhaltender Notfalleingriff bei schwerer primärer Schädel- Hirn-Verletzung als auch Zweitlinientherapie zur Verhinderung der Sekundärschädigung des Gehirns durch konservativ nicht beherrschbare intrakranielle Hypertension. In der vorliegenden Übersicht werden die historische Entwicklung, die Indikationsstellung, die Operationstechnik sowie neuere Erkenntnisse der wissenschaftlichen Diskussion beleuchtet. Technische Aspekte einer suffizienten operativen Entlastung von traumatisiertem Hirngewebe werden erläutert. Das Komplikationsprofil und die chirurgische Morbidität werden beschrieben. Die Wertigkeit der dekompressiven Kraniektomie in Bezug auf funktionelle Ergebnisse nach schwerem Schädel- Hirn-Trauma wird anhand der abgeschlossenen DECRA-Studie und der noch laufenden RESCUEicp-Studie diskutiert.
 
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