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Wiest G, Deecke L  
Der akute Vestibularisausfall

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2005; 6 (1): 28-32

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Abb. 1: Akuter prolongierter Vertigo Abb. 2: Nervus vestibularis - Bogengänge Abb. 3: Vestibularorgan - Vaskuläre Versorgung



Keywords: akuter VestibularisausfallDiagnostikKlinikNeurologieNystagmusVertigo

Der akute Vestibularisausfall bzw. die Neuritis vestibularis ist gekennzeichnet durch plötzlich auftretenden Drehschwindel – häufig assoziiert mit vegetativen Symptomen in Form von Übelkeit und Erbrechen –, horizontal-rotatorischem Spontannystagmus und ipsiläsioneller Fall- bzw. Zugtendenz. Die Hauptaufgabe des erstuntersuchenden Neurologen bei einem Patienten mit akutem prolongiertem Drehschwindel besteht in der Differenzierung zwischen einer peripheren oder zentral-vestibulären Ursache der Symptome, da bestimmte Formen zentral-vestibulärer Läsionen für den Patienten lebensgefährlich sein können und einer unmittelbaren Intervention bedürfen. Die Diagnosestellung eines peripheren Vestibularisausfalles kann vom Arzt bereits am Krankenbett erfolgen, unter Berücksichtigung der Gesetzmäßigkeiten des "peripher" bedingten Spontannystagmus (Alexander’s Gesetz) und mittels Testung des vestibulo-okulären Reflexes im Hochfrequenzbereich (Kopfimpulstest).
 
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