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Sixt GJ  
Migräne in der Schwangerschaft

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2009; 10 (1): 18-24

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Keywords: EntspannungstrainingMigräneNeurologieSchwangerschaft

In vielerlei Hinsicht bestehen auf pathophysiologischer, epidemiologischer, klinischer und therapeutischer Ebene Zusammenhänge zwischen weiblichen Sexualhormonen und Migräne. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Migräne in ihrem Verlauf durch die Schwangerschaft beeinflusst wird. Über 2/3 der Migränepatientinnen erfahren meist ab dem 2. Trimenon eine Besserung oder gar ein Sistieren ihrer Migräne. Eher selten kommt es zur Verschlechterung oder zum Neuauftreten einer Migräne in der Schwangerschaft. Dann handelt es sich meist um eine Migräne mit Aura. In der Schwangerschaft sind die pharmakologischen Therapieoptionen stark eingeschränkt. Problemlos und damit Mittel der ersten Wahl zur Attackentherapie ist die Verwendung von Paracetamol und Metoclopramid. Eine Prophylaxe ist nur in seltenen Fällen notwendig, dann sollten unbedingt nicht-medikamentöse Verfahren, wie z. B. progressive Muskelrelaxation nach Jacobson oder Biofeedback zum Einsatz kommen.
 
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