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1. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
Einzelvoxelspektrum
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Ein Einzelvoxelspektrum aus der parietalen weißen Substanz mit einer
Volumengröße von lediglich 1,7 ml. Das Spektrum wurde mit der „Stimulated
echo acquisition mode“- (STEAM-) Sequenz mit den Messparametern TE/TM/TR
20/15/3000 ms und 128 Mittelungen aufgenommen. Eine Vielzahl von Metaboliten
ist identifizierbar: Ins: Inositol; Cr: Kreatin; PCr: Phosphokreatin; Glu: Glutamat; Gln:
Glutamin; Tau: Taurin; GPC: Glycerophosphocholin; PCho: Phosphorylcholin; Asp:
Aspartat; NAA: N-Acetylaspartat; NAAG: N-Acetylaspartylglutamat; Lac: Laktat;
MM: Makromoleküle. Keywords: Einzelvoxelspektrum,
MPRAGE,
Schädel
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2. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
Single-shot-Echo-Planar
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Axiale „Single-shot“-Echo-Planar-Daten mit 1 mm isotroper Auflösung.
Die Messzeit beträgt lediglich 50 ms pro Schicht (8 Schichten aus einem
Datensatz von 60 Schichten). Die Voxelgröße ist gegenüber üblichen fMRT-Auflösungen
von 2,5–3 mm um etwa das 20-Fache reduziert. Eine Zuordnung neuronaler
Aktivierung zu anatomischen Strukturen kann somit ohne die Notwendigkeit einer
weiteren Aufnahme erreicht werden. Keywords: MPRAGE,
Schädel,
Single-shot-Echo-Planar
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3. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
Venographie
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Venographie als Minimum-
Intensitäts-Projektion aus
einer axialen Gradientenecho-Messung
mit 200 Mikrometer Auflösung
bei 2 mm Schichtdicke. Bei 7 T werden
aufgrund der Desoxygenierung
des Blutes Voxel mit venösen Gefäßen
dunkel dargestellt. Somit können
auch Venen erfasst werden,
welche deutlich kleiner als die
Voxelgröße sind. Bei der Interpretation
der Daten ist zu beachten, dass
die Gefäße durch diesen Effekt
oftmals überrepräsentiert werden. Keywords: MPRAGE,
Schädel,
Venographie
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4. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
ToF-Angiogramm
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Dreidimensionales ToF-Angiogramm (siehe Text) eines Patienten mit
einer Stenose der A. cerebri media (Auflösung 0,3 mm isotrop). Das Restlumen kann
in der Maximum-Intensitäts-Projektion (MIP) sowie in einer senkrecht zur Stenose
geplanten Schnittebene gegenüber dem Plaque deutlich erkannt werden. Der Verlauf
der Gefäßwand ist in der rechten Abbildung eingezeichnet. Keywords: MPRAGE,
Schädel,
ToF-Angiogramm
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5. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
T2-Hyper-Turbo-Spinecho
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Axiale T2-Hyper-Turbo-Spinecho-Aufnahme, sowie T2*- und Phasenkontrastdaten
eines Patienten mit multipler Sklerose. Bemerkenswert ist die stark
variierende Erscheinung der Läsionen im Phasenkontrast, während diese in T2 und
T2* sehr ähnlich zur Darstellung kommen. Keywords: MPRAGE,
Schädel,
T2-Hyper-Turbo-Spinecho
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6. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
MPRAGE
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Axiale Gradientenecho-Aufnahmen (Wiederholzeit TR = 750 ms,
Echozeit TE = 17 ms) mit sehr hoher räumlicher Auflösung (200 Mikrometer bei 2 mm
Schichtdicke). In der oberen Reihe sind die üblichen Betragsbilder dargestellt (2 von
39 Schichten). Diese zeigen bei 7 T aufgrund von Suszeptibilitätsdifferenzen einen
sehr viel stärkeren Kontrast als bei niedrigeren Feldstärken. In der unteren Reihe
sind die dazugehörigen Phasenbilder dargestellt. Diese zeigen die durch das Gewebe
veränderte Magnetfeldverteilung und tragen zum Betragsbild komplementäre
Informationen, bei nochmals erhöhtem Kontrast, insbesondere in der weißen Substanz
bei. Keywords: Gradientenecho,
MPRAGE,
Schädel
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7. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
MPRAGE
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Axial T2-gewichtete
Aufnahmen mittels Hyper-Turbo-Spinecho-
Bildgebung. Bei dieser Methode
werden die Kippwinkel während des
Echozuges derart variiert, dass die
Hochfrequenzbelastung reduziert wird
unter Beibehaltung des Signal-zu-
Rausch-Verhältnisses und Kontrastes
im Bild. Somit sind Aufnahmen von 20
Schichten mit 2 mm Schichtdicke und
300 Mikrometer Auflösung in nur 4
Minuten möglich. Keywords: MPRAGE,
Schädel
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8. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
MPRAGE
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Dreidimensionale T1-gewichtete Aufnahme mittels „Magnetization
Prepared Rapid Acquisition with Gradient Echoes“ (MPRAGE, wie alle folgenden Abbildungen
aufgenommen mit einer 24-Kanal-Kopfspule [Nove Medical]). Durch die
hohe Magnetisierung kann eine sehr hohe räumliche Auflösung von 0,6 mm isotrop in
15 Min. erreicht werden. Die nativen Daten (oben, in 3 Orientierungen reformatiert)
zeigen jedoch starke Variationen in Signal und T1-Kontrast. Mittels einer Referenzmessung
ohne Inversionspuls und kürzerer Wiederholzeit (Mitte) kann durch Division
ein homogener kontrast- und detailreicher Datensatz generiert werden (unten).
Lediglich im Temporallappen sind Bereiche erkennbar, in welchen die Inversion der
Magnetisierung aufgrund zu geringer Kippwinkel nicht vollständig war. Keywords: MPRAGE,
Schädel
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9. Speck O
Warum 7-Tesla-1-H-MRT im Gehirn?
Anregungskippwinkelkarte
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 90-97
Die gemessene Kippwinkelverteilung im Kopf eines Probanden für
einen nominalen Kippwinkel von 90°. Nur im Zentrum wird dieser nominale Kippwinkel
erreicht. Selbst im Großhirn variiert der Kippwinkel um bis zu 50 % und im
Kleinhirn reduziert er sich auf sehr geringe Werte von < 30°. Als Konsequenz ergeben
sich räumlich stark inhomogene Intensitäten und Kontraste. Keywords: Kippwinkel,
MRT
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