Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Wolfsberger S et al.  
Hypophysenapoplexie

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (2): 82-88

Volltext (PDF)    Summary    Praxisrelevanz    Abbildungen   

Abb. 1: Hypophysenapoplexie Abb. 2: Hypophysenapoplexie Abb. 3: Hypophysenadenom-Apoplexie Abb. 4: Makroadenom



Keywords: ApoplexieHypophyseNeurochirurgie

Die Hypophysenapoplexie stellt eine seltene, aber ernste medizinische Notfallsituation dar, welche durch Infarzierung und/ oder Einblutung in ein vorbestehendes Hypophysenadenom hervorgerufen wird. Das Ereignis tritt meist spontan auf und ist häufig die Erstmanifestation des Adenoms. Wichtig ist die rechtzeitige Verdachtsdiagnose aufgrund der klinischen Symptome Kopfschmerz, eventuell mit Visusstörung, Gesichtsfelddefekt und Augenmuskelparesen. Die Computertomographie dient zum Ausschluss einer Subarachnoidalblutung, die Magnetresonanztomographie sichert die Diagnose. Die Therapie besteht initial in der Substitution von Kortikosteroiden. Die Ergebnisse einer frühzeitigen transsphenoidalen Entlastungsoperation sind ausgezeichnet in den Händen erfahrener Hypophysenchirurgen. Die konservative Therapie ist eine mögliche Alternative bei geringer klinischer Symptomatik und Besserung auf Kortikosteroidtherapie. Eine Verbesserung der neuroophthalmologischen Symptome wird in den meisten Fällen erreicht, von endokrinologischer Seite ist meist eine langfristige Substitutionstherapie erforderlich.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung