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Schmidt AG, Pieske B  
Die diastolische Herzinsuffizienz - Pathophysiologische Grundlagen, diagnostische Strategien, therapeutische Optionen

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2012; 19 (5-6): 107-117

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Abb. 1: Diastolische HI Abb. 2: Diastolische HI - Prognose - Todesursachen Abb. 3: Druck-Volumen-Kurve Abb. 4: Schlag-Volumen-Reserve Abb. 5: Körperliche Belastbarkeit   Abb. 6: Transmitrales Einstromprofil



Keywords: DiagnosediastoleHerzinsuffizienzPathophysiologieTherapie

Herzinsuffizienz ist die häufigste Diagnose bei hospitalisierten Patienten im Alter > 65 Jahre. Bei über der Hälfte dieser Patienten liegt der Erkrankung eine primär diastolische Funktionsstörung bei noch weitgehend erhaltener systolischer Pumpfunktion zugrunde. Das klinische Problem der diastolischen Herzinsuffizienz hat mittlerweile epidemische Ausmaße angenommen. Die Prävalenz der diastolischen Herzinsuffizienz unterliegt einer deutlichen Altersabhängigkeit; die Prognose ist schlecht und der systolischen Herzinsuffizienz vergleichbar. Zu den häufigsten Ursachen der diastolischen Herzinsuffizienz zählen arterielle Hypertonie, koronare Herzerkrankung und Diabetes mellitus. Die aus der jeweiligen Grunderkrankung resultierenden pathophysiologischen Mechanismen, die zu einer diastolischen Dysfunktion führen, sind noch unzureichend identifiziert. Rezente Studien zeigen zudem, dass eine Reihe von kardiovaskulären Veränderungen, die nicht direkt die diastolische Funktion betreffen, zum Syndrom diastolische Herzinsuffizienz beitragen. Trotz der klinischen Relevanz der diastolischen Herzinsuffizienz existiert bisher keine evidenzbasierte, die Prognose verbessernde Therapie. Einer frühzeitigen Diagnose und kausalen Therapie kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu, um die Progression der Erkrankung zu verhindern und die Mortalität zu senken.
 
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