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Gollackner B et al.  
Das abdominelle Aortenaneurysma: Indikation - Therapie - Ergebnisse

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2006; 3 (1): 4-8

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Abb. 1: Abdominelles Aortenaneuraysma  - Altersverteilung Abb. 2: Abdominelles Aortenaneurysma - CT Abb. 3: Überlebenswahrscheinlichkeit Abb. 4: Abdominelles Aortenaneurysma - Intraoperativ Abb. 5: Abdominelles Aortenaneurysma - Operationsrisiko



Keywords: abdominelles AortenaneurysmaGefäßmedizin

Das abdominelle Aortenaneurysma (AAA) zeigte in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine deutliche Zunahme. Kommt es zu einer Ruptur, beträgt die Mortalität trotz Notfalleingriff 50 %. In der elektiven Situation konnte die Mortalität auf unter 3 % reduziert werden. Ursache für ein AAA ist in 95 % eine Degeneration der Aortenwand. Aufgrund der erhöhten Rupturgefahr stellen asymptomatische AAA ab 5,5 cm und symptomatische AAA immer dann, wenn es der Allgemeinzustand des Patienten erlaubt, eine Operationsindikation dar. Der Ultraschall dient der Diagnosesicherung und eignet sich gut zur Verlaufsbeobachtung. Vor jeder Operation ist eine CT durchzuführen. Die Komorbidität vieler Patienten erhöht das Operationsrisiko und verkürzt auch die Lebenserwartung nach erfolgreicher OP. Diese Patienten sollten einer endovaskulären Stentimplantation zugeführt werden. Die offene Operation bleibt der goldene Standard zur Behandlung eines AAA bei jüngeren Patienten mit geringen Risikofaktoren. Die endovaskuläre Therapie eröffnet so eine Möglichkeit, bei sonst inkurablen ASAIV-Patienten doch interventionell interdisziplinär aktiv zu werden.
 
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