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Abbildungen und Graphiken
Kirchhoff C  
Genetische Heterogenität der angeborenen Samenleiteraplasie // Genetic Heterogeneity of Congenital Vas Deferens Aplasia

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2018; 15 (3): 136-142

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Abbildung
 
ADGRG2-Rezeptor
Abbildung 1: Lokalisation des ADGRG2-Rezeptors im männlichen Genitaltrakt. A: Schema des proximalen Genitaltrakts mit Lage der Ductuli efferentes. B: Immunoperoxidase-Nachweis von ADGRG2 in den Ductuli efferentes des Mannes mit monospezifischen Antipeptid-Antikörpern gegen ein extrazelluläres Epitop. C: ADGRG2-Nachweis mit monospezifischen Antipeptid-Antikörpern gegen ein intrazelluläres Epitop. Man beachte die intensive Braunfärbung im adluminalen (apikalen) Bereich der Epithelzellen. Scale bar 20 µm. D: Schematische Darstellung der unterschiedlichen Zelltypen im Epithel der Ductuli efferentes. E: Immunoperoxidase- Nachweis von ADGRG2 beim Mann mit besonderer Anreicherung in „Krypten“. F: Laser-konfokale Immunfluoreszenz in Perfusions-fixierten Ductuli efferentes der Maus. Adgrg2 (grün) findet sich im apikalen Mikrovillisaum der Prinzipalzellen konzentriert, nicht aber in den alpha-Tubulin-haltigen Kinozilien (rot). Scale bar 5 µm. © C. Kirchhoff


Keywords: ADGRG2-RezeptorSchema
 
 
ADGRG2-Sequenz
Abbildung 2: ADGRG2-Sequenz und X-chromosomale Lokalisation. Die etwa 1000 Aminosäuren lange Proteinkette ist durch Kreise im Einbuchstaben-Code abgebildet, Splice-Varianten sind nicht dargestellt; mögliche N-Glykosylierungsstellen sind grün unterlegt. Wie alle Mitglieder der aGPCR-Familie hat ADGRG2 einen langen extrazellulären N-Terminus, eine zentrale 7TM-Region (Membran-spannende Helices, durch blaue Ziffern markiert) sowie einen intrazellulären C-Terminus. Die Proteinkette ist in 2 Untereinheiten gespalten (durch schwarze Klammern eingerahmt), als N-terminales Fragment (NTF) und C-terminales Fragment (CTF) bezeichnet; der schwarze Pfeil markiert die Spaltstelle. Die GAIN-Domäne (blauer Kasten) katalysiert die Autoproteolyse. Dabei wird die sogenannte Stachel-Sequenz (roter Kasten) freigelegt. Die Positionen der 3 proteinverkürzenden LoF-Mutationen [12] sind durch rote Sterne hervorgehoben. Sie rufen den gleichen Phänotyp hervor, obwohl die Proteinkette an ganz unterschiedlichen Stellen abbricht. Anscheinend reicht allein der Ausfall der letzten 30 Aminosäuren bereits zum vollständigen Verlust der Rezeptor-Funktion. © C. Kirchhoff


Keywords: ADGRG2SchemaX-Chromosom
 
 
ADGRG2-Rezeptor - CFTR-Ionenkanal
Abbildung 3: Hypothetische funktionelle Verknüpfung von ADGRG2-Rezeptor und CFTR-Ionenkanal in den Epithelzellen der Ductuli efferentes. Eine Assoziation von ADGRG2-intrazellulären Loops mit heterotrimeren G-Proteinen induziert Signale, die durch die cyclo-AMP- (cAMP-) abhängige Proteinkinase A weitergeleitet werden und direkt zur Aktivierung und Öffnung des CFTR-Ionenkanals führen könnten. ADGRG2 zeigt eine promiske bzw. Zelltyp-abhängige G-Protein-Kopplung [23]; hier ist die Kopplung an G-Alpha s dargestellt (gelb: alpha-Untereinheit; grün: βγ-Unterheiten). Na+/H+-Exchanger-Regulator-Faktoren (NHERFs) könnten über ihre PDZ-Domänen sowohl ADGRG2 als auch CFTR binden. Sie binden außerdem an Ezrin und könnten so eine Verbindung zum Aktin-Zytoskelett herstellen (siehe auch [13]). © C. Kirchhoff


Keywords: ADGRG2-RezeptorCFTR-IonenkanalSchema
 
 
 
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