Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Abbildungen und Graphiken
Irsara C et al.  
COVID-19-Labordiagnostik // COVID-19-Laboratory diagnostics

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (5): 171-176

Volltext (PDF)    Summary    Fragen zum Artikel    Abbildungen   


Abbildung
 
Einfluss der Prävalenz
Abbildung 1: Beispiel zum Einfluss der Prävalenz auf die Vorhersagewerte eines Tests. Ein serologischer COVID-19-Kit hat gemäß Packungsbeilage eine Sensitivität von 98 % und eine Spezifität von 97 %. Unter der hypothetischen Annahme, dass in der österreichischen Bevölkerung (n = 8.822.000) bereits 100.000 Personen infiziert wurden (Prävalenz = 1,1 %) und der Test lückenlos flächendeckend angewendet wird, liefert der Test 2000 falsch negative und 261.660 falsch positive Ergebnisse. Der PPW unter Berück­sich­ti­gung der zugrundeliegenden Prävalenz beträgt in diesem Beispiel lediglich 27 %. Das bedeutet, dass statistisch gesehen der einzelne Patient (ohne Kenntnis der klinischen Vortestwahrscheinlichkeit) bei einem positiven Testergebnis nur mit 27%-iger Wahrscheinlichkeit tatsächlich infiziert ist bzw. war. Der NPW ist aufgrund der niedrigen Prävalenz mit > 99 % sehr gut. © C. Irsara
NPW: negativ prädiktiver Wert, PPW: positiv prädiktiver Wert, Präv. = Prävalenz, Sens. = Sensitivität, Spez.= Spezifität.


Keywords: COVID-19KardiologieLabordiagnostikPrävalenzSARS-CoV-2SchemaTestVorhersagewert
 
 
 
copyright © 2003–2022 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Datenschutz | Impressum
 
Werbung