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Teuscher R, Heini PF
Wirbelsäulenchirurgische Verfahren und Bedeutung bei osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2013; 20 (4): 131-135

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Aktuelles Bild - Abb. 1: Wirbelsäulenchirurgie Abb. 2a-h: Wirbelsäulenchirurgie Abb. 3a-b: Wirbelsäulenchirurgie
Abbildung 1: Wirbelsäulenchirurgie
Algorithmus zur Behandlung von Osteoporosefrakturen: Patienten mit Rückenschmerzen und einem Risikoprofil (Alter > 65, positive Frakturanamnese, Nierenerkrankungen, Steroidmedikation, BMI < 20 etc.) sollten einer bildgebenden Diagnostik unterzogen werden. Die stehende Röntgenuntersuchung in 2 Ebenen der betroffenen Region bildet dabei die Basis. Ergänzende MRI- oder CT-Diagnostik hilft, die Fraktur genau zu klassifizieren: einfache Kompressionsfrakturen vs. komplexe Fraktur, alte vs. frische Fraktur. Der Vergleich zwischen der stehenden Röntgenuntersuchung und einer liegenden Bildgebung kann für das Erkennen einer Instabilität hilfreich sein. Klinik und Bildgebung erlauben es dem Chirurgen zu entscheiden, ob eine operative Intervention indiziert ist. Hospitalisierte Patienten mit persistierenden starken Schmerzen und komplexen Frakturen sollten operativ versorgt werden. Die meisten Patienten können ambulant behandelt werden; hier ist es wichtig, bei anhaltenden Schmerzen im Verlauf nochmals zu röntgen und ggf. die Patienten einer chirurgischen Behandlung zuzuweisen. Patienten mit Stenosen und neurologischen Symptomen benötigen meistens ein offenes chirurgisches Verfahren. Auch schwere Deformitäten lassen sich nur mittels einer aufwendigen offenen Intervention korrigieren.
 
Wirbelsäulenchirurgie
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Abbildung 1: Wirbelsäulenchirurgie
Algorithmus zur Behandlung von Osteoporosefrakturen: Patienten mit Rückenschmerzen und einem Risikoprofil (Alter > 65, positive Frakturanamnese, Nierenerkrankungen, Steroidmedikation, BMI < 20 etc.) sollten einer bildgebenden Diagnostik unterzogen werden. Die stehende Röntgenuntersuchung in 2 Ebenen der betroffenen Region bildet dabei die Basis. Ergänzende MRI- oder CT-Diagnostik hilft, die Fraktur genau zu klassifizieren: einfache Kompressionsfrakturen vs. komplexe Fraktur, alte vs. frische Fraktur. Der Vergleich zwischen der stehenden Röntgenuntersuchung und einer liegenden Bildgebung kann für das Erkennen einer Instabilität hilfreich sein. Klinik und Bildgebung erlauben es dem Chirurgen zu entscheiden, ob eine operative Intervention indiziert ist. Hospitalisierte Patienten mit persistierenden starken Schmerzen und komplexen Frakturen sollten operativ versorgt werden. Die meisten Patienten können ambulant behandelt werden; hier ist es wichtig, bei anhaltenden Schmerzen im Verlauf nochmals zu röntgen und ggf. die Patienten einer chirurgischen Behandlung zuzuweisen. Patienten mit Stenosen und neurologischen Symptomen benötigen meistens ein offenes chirurgisches Verfahren. Auch schwere Deformitäten lassen sich nur mittels einer aufwendigen offenen Intervention korrigieren.
 
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