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Teuscher R, Heini PF
Wirbelsäulenchirurgische Verfahren und Bedeutung bei osteoporotischen Wirbelkörperfrakturen
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2013; 20 (4): 131-135

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Abb. 1: Wirbelsäulenchirurgie Aktuelles Bild - Abb. 2a-h: Wirbelsäulenchirurgie Abb. 3a-b: Wirbelsäulenchirurgie
Abbildung 2a-h: Wirbelsäulenchirurgie
Exemplarisches Beispiel: Ein 77-jähriger Mann wird mit immobilisierenden Schmerzen hospitalisiert. Die konventionelle Röntgenuntersuchung zeigt Frakturen von BWK 12 und LWK 1 (a). Mithilfe der MR-Untersuchung kann eine frische LWK-1-Fraktur nachgewiesen werden, während T12 alt erscheint (b). Die Fraktur scheint leichtgradig und a priori bedarf es keiner chirurgischen Intervention. Wegen ausgesprochen starker Schmerzen beim Mobilisieren wird nach 3 Tagen eine liegende Röntgenuntersuchung durchgeführt. Hierbei zeigt sich ein Spaltbruch mit Verschiebung der ventralen Wirbelwand und ein deutliches Einsintern der Deckplatte (c). Es wird eine Stentoplastik in Lokalanästhesie durchgeführt - der Wirbel wird in seiner Integrität wiederhergestellt und mit der Zementinjektion stabilisiert (d). Klinisch zeigt sich eine sofortige Beschwerdebesserung, der Patient kann am nächsten Tag die Klinik verlassen. Die intraoperativen Bilder zeigen den Effekt der Stentapplikation (e–h). Bei schon konsolidierten Frakturen kann diese Technik nicht mehr angewendet werden und es bedarf aufwendigerer Verfahren, um eine Korrektur und Stabilisierung zu erreichen.
 
Wirbelsäulenchirurgie
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Abbildung 2a-h: Wirbelsäulenchirurgie
Exemplarisches Beispiel: Ein 77-jähriger Mann wird mit immobilisierenden Schmerzen hospitalisiert. Die konventionelle Röntgenuntersuchung zeigt Frakturen von BWK 12 und LWK 1 (a). Mithilfe der MR-Untersuchung kann eine frische LWK-1-Fraktur nachgewiesen werden, während T12 alt erscheint (b). Die Fraktur scheint leichtgradig und a priori bedarf es keiner chirurgischen Intervention. Wegen ausgesprochen starker Schmerzen beim Mobilisieren wird nach 3 Tagen eine liegende Röntgenuntersuchung durchgeführt. Hierbei zeigt sich ein Spaltbruch mit Verschiebung der ventralen Wirbelwand und ein deutliches Einsintern der Deckplatte (c). Es wird eine Stentoplastik in Lokalanästhesie durchgeführt - der Wirbel wird in seiner Integrität wiederhergestellt und mit der Zementinjektion stabilisiert (d). Klinisch zeigt sich eine sofortige Beschwerdebesserung, der Patient kann am nächsten Tag die Klinik verlassen. Die intraoperativen Bilder zeigen den Effekt der Stentapplikation (e–h). Bei schon konsolidierten Frakturen kann diese Technik nicht mehr angewendet werden und es bedarf aufwendigerer Verfahren, um eine Korrektur und Stabilisierung zu erreichen.
 
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