Baron R, Stengel M, Maag R Krankheitsmechanismen neuropathischer Schmerzen: ein Ausblick Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2006; 7 (2): 9-15 Volltext (PDF) Übersicht | ||||||
Abbildung 1c: Hinterhorn des Rückenmarks Schematische Darstellung der primär afferenten Fasern und ihrer Verbindungen zum Hinterhorn des Rückenmarks. Die schmerzleitenden C-Fasern (rot) enden an Neuronen (orange) in den äußeren Laminae, werden dort umgeschaltet und projizieren weiter im Tractus spinothalamicus. Nichtnozizeptive myelinisierte A-Fasern projizieren in weiter innen gelegene Laminae. Das zweite Neuron ist ein sog. "wide dynamic range neuron" (WDR), d. h. es erhält direkten synaptischen Input von nozizeptiven Fasern, aber auch vielfachen synaptischen Input von myelinisierten A-Fasern (nichtschmerzhafte Informationen; blaue Neurone). Dabei üben GABAerge Interneurone (grüne Neurone) physiologischerweise einen hemmenden Einfluß auf die WDR-Neurone aus. Zusätzlich werden die WDR-Neurone durch absteigende Bahnen (hellgrüne Endigungen) beeinflußt (modifiziert nach [52]). |
Abbildung 1c: Hinterhorn des Rückenmarks
Schematische Darstellung der primär afferenten Fasern und ihrer Verbindungen zum Hinterhorn des Rückenmarks. Die schmerzleitenden C-Fasern (rot) enden an Neuronen (orange) in den äußeren Laminae, werden dort umgeschaltet und projizieren weiter im Tractus spinothalamicus. Nichtnozizeptive myelinisierte A-Fasern projizieren in weiter innen gelegene Laminae. Das zweite Neuron ist ein sog. "wide dynamic range neuron" (WDR), d. h. es erhält direkten synaptischen Input von nozizeptiven Fasern, aber auch vielfachen synaptischen Input von myelinisierten A-Fasern (nichtschmerzhafte Informationen; blaue Neurone). Dabei üben GABAerge Interneurone (grüne Neurone) physiologischerweise einen hemmenden Einfluß auf die WDR-Neurone aus. Zusätzlich werden die WDR-Neurone durch absteigende Bahnen (hellgrüne Endigungen) beeinflußt (modifiziert nach [52]). |
