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Wiest G  
Der so genannte zervikogene Schwindel aus neurologischer Sicht

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2016; 17 (1): 7-12

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Abb. 1: Neuronale Verschaltung Abb. 2A-C: Nackenreflex-Säugling Abb. 3: Zerviko-okulärer-Reflex



Keywords: HalswirbelsäuleNackenNeurologieSchwindelVertigozervikaler Schwindel

Die Diagnose eines so genannten „zervikogenen Schwindels“ (ZS) wird nach wie vor von verschiedenen medizinischen Disziplinen bei Patienten mit ungeklärten Gleichgewichtsstörungen gestellt. Die Tatsache, dass erst das Zusammenspiel von Vestibularapparat, visuellem System und Propriozeption (inklusive der Nackenpropriozeptoren bzw. Nackenreflexe) die Stabilisierung des Bildes auf der Retina – und damit ein problemloses Bewegen im Raum – ermöglicht, legt die Existenz eines ZS nahe. Der ZS als eigene klinische Entität – also eine nur durch Störung der Nackenafferenzen ausgelöste Schwindelsymptomatik – ist unter den befassten medizinischen Spezialisten allerdings nach wie vor umstritten. In der folgenden Übersicht werden die wichtigsten Daten zu Funktion und Pathophysiologie von zervikogenen Afferenzen und Nackenreflexen dargestellt und das Konzept des ZS aus neurologischer Sicht beleuchtet.
 
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