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Herta J et al.  
Premiere in der österreichischen Neurochirurgie: Magnetresonanztomographisch gesteuerte laserinduzierte interstitielle Thermotherapie (LITT) // Magnetic resonance imaging-guided laser-induced interstitial thermotherapy (LITT)

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2021; 22 (1): 12-16

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Abb. 1A-I: Technik und Ablauf Abb. 2A-F: Fallbeispiel



Keywords: AblationEpilepsiechirurgieGliomchirurgielaserinduzierte Thermotherapieepilepsy surgeryglioma surgerylaser-induced interstitial thermotherapy

Magnetic resonance imaging-guided laserinduced interstitial thermotherapy (LITT) is a minimally invasive procedure in which a locally introduced laser fiber is used to produce a selective tissue ablation. Although ablative interventions on CNS lesions have been carried out for decades, only recent developments in the field of imaging have enabled real-time monitoring of the emitted thermal energy. This enables the controlled treatment of a large number of CNS diseases such as gliomas, brain metastases, radiation necrosis, but also certain forms of epilepsy.
Due to the low invasiveness and morbidity of LITT, it represents a promising alternative to open brain surgery in patients who would not tolerate an open surgical intervention but also in patients with deep and difficult to access lesions.

Kurzfassung: Die Magnetresonanztomographie- (MRT-) gesteuerte laserinduzierte interstitielle Thermotherapie (LITT) ist ein minimal invasives Verfahren, bei dem mittels einer lokal eingebrachten Laserfaser eine räumlich selektive Gewebsablation erzeugt wird. Obwohl ablative Eingriffe von ZNS-Läsionen bereits seit Jahrzehnten durchgeführt werden, haben erst aktuelle Weiterentwicklungen im Bereich der Bildgebung eine Echtzeit-Überwachung der thermisch eingebrachten Energie ermöglicht. Dadurch wird eine kontrollierte Behandlung von einer Vielzahl an ZNS-Erkrankungen, wie z. B. von Gliomen, Hirnmetastasen, Strahlennekrosen, aber auch bei bestimmten Formen der Epilepsie möglich.
Durch die geringe Invasivität und Morbidität der LITT stellt sie bei Patienten, die keinen offenen chirurgischen Eingriff tolerieren würden, aber auch bei Patienten mit tief und schwer zugänglichen Läsionen, eine erfolgsversprechende Alternative zur offenen Hirnchirurgie dar.

 
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