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Alesch F  
Stereotaktische Behandlungsmöglichkeiten des Morbus Parkinson

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2004; 5 (2): 50-55

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Abb. 1: Tiefe Hirnstimulation Abb. 2: Morbus Parkinson - Nucleus subthalamicus Abb. 3: Tiefe Hirnstimulation - Elektrodenimplantation



Keywords: DyskinesieMorbus ParkinsonNeurochirurgieNeurologieNucleus subthalamicusStereotaxietiefe Hirnstimulation

Die tiefe Hirnstimulation hat heute einen fixen Stellenwert in der Behandlung der fortgeschrittenen Parkinson-Krankheit, sowohl bei Fluktuationen und Dyskinesien als auch bei therapieresistentem Tremor. Durch die chronische Stimulation des Thalamus, Subthalamus oder Globus pallidus internus lassen sich die unterschiedlichen Symptome der Krankheit (Rigor, Tremor, Akinese) gezielt und dauerhaft unterdrücken. Dies ermöglicht eine deutliche Reduktion der dopaminergen Therapie und damit auch deren Nebenwirkungen (Dyskinesien, psychotische Zustände). Die Wirkung ist stabil, Hinweise auf ein Nachlassen der Wirksamkeit über die Zeit finden sich bislang nicht. Die Indikationsstellung ist in den letzten Jahren klarer definiert worden und beruht auf einem weitreichenden Konsens zwischen konservativen und invasiven Disziplinen.
 
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