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Strupp M  
Diagnostik und Therapie vestibulärer Störungen

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (3): 54-62

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Abb. 1a-c: VOR Abb. 2: BPPV Abb. 3: Eimertest Abb. 41-4: BPPV



Keywords: KopfschmerzenNeuritis vestibularisNeurologieNystagmusSchwindelVestibuläre Störung

Schwindel ist keine Krankheitseinheit, sondern ein Symptom wie z. B. Kopfschmerz. Er umfasst multisensorische und sensomotorische Störungen unterschiedlicher Pathogenese und Ätiologie. Schwindel gehört zu den häufigsten Leitsymptomen: Die Lebenszeitprävalenz liegt bei etwa 30 %. Viele Patienten haben eine Odyssee von Arztbesuchen hinter sich, bis die Diagnose gestellt und eine Therapie eingeleitet wird. Schlüssel zur Diagnose sind Anamnese und körperliche Untersuchung. Die meisten Schwindelformen lassen sich spezifisch und erfolgreich mit medikamentösen, physikalisch- medizinischen, psychotherapeutischen und selten auch operativen Maßnahmen therapieren. Therapie der Wahl sind für die akute Neuritis vestibularis Kortikosteroide und für den Mb. Menière eine hoch dosierte, lang dauernde Behandlung mit Betahistin. Neues Therapieprinzip für den "Downbeat"- und "Upbeat-Nystagmus" sowie für die episodische Ataxie 2 sind Aminopyridine als Kaliumkanalblocker. Die 3 wesentlichen Ziele dieses Fortbildungsartikels sind: (1) Kenntnisse auf diesem Gebiet zu vertiefen; (2) Untersuchungstechniken anzueignen und (3) Einstellungen zu diesem Leitsymptom in der Weise zu ändern, dass dessen Ursachen diagnostizierbar und behandelbar sind.
 
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