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Zorger N, Feuerbach S  
Technik der perkutanen transhepatischen Cholangio-Drainage (PTCD)

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2010; 8 (4): 21-26

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Abb. 1: Verschlussikterus Abb. 2: Verschlussikterus Abb. 3a-b: Verschlussikterus Abb. 4: Verschlussikterus Abb. 5a-b: Klatskin-Tumor Abb. 6a-b: Verschlussikterus



Keywords: CholestaseRadiologieStentVerschlussikterus

Die Technik der perkutanen transhepatischen Cholangio-Drainage (PTCD) ist seit den 1960er-Jahren bekannt. Heute ist der endoskopische Zugang zur interventionellen Behandlung der Gallenwege die Standardtechnik, die Indikationen zur PTCD beschränken sich auf Situationen, in denen eine endoskopische Therapie durch veränderte Anatomie, wie z. B. bei Z. n. Whipple-Operation oder papillennahe Tumoren nicht durchführbar ist. In diesen Fällen ist die PTCD eine einfach durchzuführende und komplikationsarme Alternative mit einer sehr hohen Erfolgsrate. Mittlerweile lassen sich durch den transhepatischen Zugang neben der Ableitung der Galle durch Drainagen auch viele weitere interventionelle Eingriffe, wie z. B. die Stentapplikation in die Gallenwege, Sludge-Entfernung und Gallensteinextraktion durchführen. Eine perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC) zu ausschließlich diagnostischen Zwecken ist kaum noch indiziert, da hierzu die Kernspintomographie als Magnetresonanz-Cholangiographie (MRC) eingesetzt werden kann.
 
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