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EKG
Abbildung 1: Gut tolerierte rechtsventrikuläre VT mit einer Frequenz von 214/min bei einem 82-Jährigen mit koronarer
Dreigefäßerkrankung, der erst nach 18 Stunden durchgehender Tachykardie mit dem eigenen KFZ ins Krankenhaus kam.
Keywords: EKG,
Kardiologie
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RSB
Abbildung 2: Typischer RSB. Erklärung siehe Text.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
RSB
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LSB
Abbildung 3: Typischer LSB. Erklärung siehe Text.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
LSB
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LAH
Abbildung 4: LAH (links) und LPH (rechts). Erklärung siehe Text.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
LAH
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VT
Abbildung 5: RSB-Typ QRS bei VT. Die R/S-Relation in V6 allein ist ein relativ schwaches Kriterium, da eine SVT-A-RSB
bei Rotation im Uhrzeigersinn auch R/S < 1 in V6 aufweisen kann. Links ist die Entstehung des positiven QRS-Komplexes in V1 abgebildet. Rechts EKG-Beispiele für RSB-Typ QRS bei VT.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
VT
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VT
Abbildung 6: Links (A) ist ein Beispiel für die Messung des Intervalls zwischen r und S-Nadir. Rechts (B) einige EKG-Beispiele für LSB-Typ QRS bei VT. Erklärung siehe
auch Text.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
VT
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VT
Abbildung 7: VT mit typischer „Nord-West-Achse“ bei einem Patienten mit abgelaufenem Vorderwandinfarkt. Der Ursprung solcher VTs ist im Bereich des distalen Septums oder der Herzspitze.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
VT
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QRS-Komplex
Abbildung 8: Bestimmung der initialen (Vi) und terminalen (Vt) Aktivierungsgeschwindigkeit des QRS-Komplexes zur Bildung der Vt/Vi-Ratio. Bei Vi/Vt ≤ 1 ist ein
ventrikulärer Ursprung anzunehmen. Vi und Vt bezeichnen die Amplituden in mV 40 msec nach Beginn und vor Ende des QRS-Komplexes. Erklärung siehe auch Text.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
QRS-Komplex
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VT
Abbildung 9: Bestimmung der initialen (Vi) und terminalen (Vt) Aktivierungsgeschwindigkeit des QRS-Komplexes zur Bildung der Vt/Vi-Ratio. Bei Vi/Vt ≤ 1 ist ein ventrikulärer Ursprung anzunehmen. Vi und Vt bezeichnen die Amplituden in mV 40 msec nach Beginn und vor Ende des QRS-Komplexes. Erklärung siehe auch Text.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
VT
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Funktioneller Schenkelblock
Abbildung 10: Die möglichen elektrophysiologischen Mechanismen
eines funktionellen Schenkelblockes. A: Phase-
3-Aberration und akzelerationsabhängiger Schenkelblock. Oben tachykardieabhängiger LSB bei Auftreten einer AT. Unten Sinusarrhythmie mit LSB bei RR-Intervallen < 800 msec. Es handelt sich nicht um einen kompletten Block, lediglich um eine frequenzabhängige Leitungsverzögerung
im linken Tawaraschenkel. B: Bradykardieabhängiger Phase-4-RSB bei Verlangsamung der Sinusfrequenz. Die Ursachen dieser Blockform sind spontane diastolische Depolarisationen in dem blockierten Schenkel, meistens bei strukturell
krankem Herzen (hier abgelaufener Vorderwandinfarkt). C: Retrograde Penetration durch septumnahe VES in das HiS-Purkinje-System. Die erste VES penetriert in den rechten Tawaraschenkel und depolarisiert dessen Zellstrukturen.
Es entsteht ein RSB, welcher durch den normalen Rhythmus mit Ventrikelaktivierung über den linken Tawaraschenkel aufrecht erhalten wird. Eine neuerliche VES depolarisiert beide Tawaraschenkel und hebt die retrograde Penetration auf.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
Schenkelblock
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SVT-A
Abbildung 11: Beispiele und schematische Darstellung für einige Formen und Mechanismen der SVT-A. A: AT, hier mit RSBAberration. B: Vorhofflattern, hier mit RSB-Aberration. C: AVNRT, hier mit LSB-Aberration. D: Vorhofflimmern, hier mit RSBAberration.
E: Supraventrikulärer Rhythmus (hier SR), manifestes WPW-Syndrom. F: Orthodrome AVRT, hier mit LSB-Aberration. G: Antidrome AVRT. H: Präexzitiertes Vorhofflimmern. Erklärungen siehe Text.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
SVT-A
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RSB-Aberration
Abbildung 12: Rechtsatriale Tachykardie mit typischer RSB-Aberration und 1:1-AV-Überleitung (die P-Wellen sind in Ableitung II mit Pfeilen markiert. Nach Karotisdruck teilweise Block im AV-Knoten mit weiterlaufender AT und damit Beweis einer SVT-A.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
Tachykardie
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AVNRT
Abbildung 13: Typische AVNRT mit LSB-Aberration, welche durch retrograde Penetration ausgelöst wurde und durch diesen Mechanismus (2. VES, *) wieder aufgehoben wird. Erklärung siehe Text.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
LSB
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BQRST
Abbildung 14: BQRST mit typischer LSB-Morphologie und SQRST bei einem 72-Jährigen. Es handelt sich um eine orthodrome
AVRT über eine linksseitige akzessorische Bahn mit und ohne LSB. Die retrograden P-Wellen sind in der ST-Strecke gut erkennbar (siehe Pfeile in aVR).
Keywords: BQRST,
EKG,
Kardiologie
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FBI-Tachykardie
Abbildung 15: Präexzitiertes Vorhofflimmern (FBI-Tachykardie) mit Schock bei zwei jungen Patienten ohne vorherige Klinik. Beide Aufzeichnungen zeigen eine bizarre BQRST mit völlig unregelmäßigem Rhythmus (ohne erkennbare P-Wellen) und unterschiedlich breiten QRS-Komplexen mit langsamem Beginn, gelegentlich sind auch normal konfigurierte QRS-Komplexe
zu beobachten. A: Die QRS-Komplexe in V1 zeigen eine LSB-Typ-Aberration, da es sich um eine rechtsseitige akzessorische Bahn handelt. Das kürzeste (präexzitierte) RR-Intervall beträgt 220 msec, das entspricht einer Kammerfrequenz von 273/min. B: Die QRS-Komplexe in V1 zeigen eine RSB-Typ-Aberration, da es sich um eine linksseitige (posteroseptale) akzessorische Bahn handelt. Das kürzeste (präexzitierte) RR-Intervall beträgt 200 msec, das entspricht einer Kammerfrequenz von 300/min. Auch hier sind normal breite QRS-Komplexe vorhanden.
Keywords: BQRST,
EKG,
Kardiologie
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VT
Abbildung 16: VT bei einem 81-Jährigen mit altem inferior-posteriorem Infarkt. Nach Terminierung der Tachykardie sind Zeichen einer inferior-posterioren Narbe und ein Periinfarktblock zu erkennen.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
VT
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QRS-Komplex
Abbildung 17: EKG eines 56-Jährigen mit schwerer rechtsventrikulärer Dysplasie und synkopalen monomorphen VTs: Die terminale Welle am QRS-Komplex wird ε-Welle genannt. Die QRS-Verbreiterung ist auf die rechtspräkordialen Ableitungen (minimal auch inferior) beschränkt, typisch ist das Fehlen einer QRS-Verbreiterung V4–V6. Beachte auch die negativen Ts rechtspäkordial.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
QRS-Komplex
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Ausflusstrakt-Tachykardie
Abbildung 18: Idiopathische rechtsventrikuläre Ausflusstrakt-Tachykardie: Diese mit 70 %
häufigste aller idiopathischen VTs sollte man sich auch als Nicht-Kardiologe merken: Normales
Ruhe-EKG, strukturell normales Herz, meist repetitive VES oder nicht anhaltende, seltener
anhaltende VTs mit LSB-Morphologie und nach inferior gerichteter Herzachse.
Keywords: Ausflusstrakt-Tachykardie,
EKG,
Kardiologie
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AIVR
Abbildung 19: Akzelerierter idioventrikulärer Rhythmus (AIVR) bei einem 48-Jährigen in der Reperfusionsphase nach Vorderwandinfarkt. Anfangs 111/min, bei der Terminierung typische Dezeleration. Der Fokus dieser Reperfusionsarrhythmien liegt in der Randzone des Infarkts, dementsprechend QS-Komplexe in I, avL, und V2–V6.
Keywords: AIVR,
EKG,
Kardiologie
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Tachykardie
Abbildung 20: Monomorphe, arrhythmische ventrikuläre Tachykardie bei einem 78-Jährigen mit alter inferiorer Narbe, neu aufgetretenem Vorhofflimmern und akuter Linksdekompensation. Fokale VTs aus der Infarktzone mit QS-Komplexen inferior. Schmale Kammerkomplexe, breite VT-Kammerkomplexe und vereinzelte Fusionsschläge. Die Abgrenzung gegenüber Vorhofflimmern mit Präexzitation kann schwierig sein. Bei präexzitiertem Vorhofflimmern findet man aber überwiegend Fusionsschläge und nur wenige maximal breite oder maximal schmale
Kammerkomplexe. Mehrere konsekutive schmale Kammerkomplexe bei relativ niedriger Frequenz
kommen bei hochfrequent leitenden akzessorischen Bahnen nie vor.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
Tachykardie
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QT-Intervall
Abbildung 21: Langes QT-Intervall und Torsaden bei einer 50-Jährigen mit sporadischem Long-QT, bipolarer Erkrankung und Polytoxikomanie. Mehrfach Kammerflimmern nach Einnahme QT-verlängernder Medikamente.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
QT-Intervall
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Bayes`sche Algorithmus
Abbildung 22: Der Bayes’sche Algorithmus für BQRST-Differentialdiagnostik (VT oder SVT-A?). Es können verschiedene, voneinander unabhängige Kriterien ausgewählt werden.
Erklärung siehe auch Text. Erstellt nach Daten aus [27].
Keywords: BQRST-Differentialdiagnostik,
Kardiologie
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Differentialdiagnostik - BQRST
Abbildung 23: Algorithmus in den ACC/AHA/ESC „Practice Guidelines“ für Differentialdiagnostik der BQRST. Unsere Kritik wird durch blau markierte Stellen repräsentiert. Adenosin zur Differentialdiagnostik der BQRST ist potenziell gefährlich und daher außerhalb einer klinischen Umgebung problematisch. In diesem Algorithmus wird die frontale QRS-Achse zwischen –90° und +180° und auch der LSB mit einer QRS-Achse > 90° nicht berücksichtigt. Beide sind sehr spezifische Merkmale einer VT. Erstellt nach Daten aus [Blomström-Lundqvist C et al. Eur Heart J 2003; 24: 1857–97].
Keywords: BQRST,
Diagramm,
Kardiologie
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BQRST-Differentialdiagnostik
Abbildung 24: Unser Algorithmus zur Differentialdiagnostik der BQRST. Erklärung siehe Text.
Keywords: BQRST-Differentialdiagnostik,
Kardiologie
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Vorhofflimmern
Abbildung 25: Präexzitiertes Vorhofflimmern mit hoher ventrikulärer Frequenz bei einem 41-Jährigen mit linksseitiger
akzessorischer Bahn und grenzwertiger hämodynamischer Stabilität (Erstmanifestation). A: Beim Eintreffen des Notarztes ist das kürzeste
präexzitierte RR-Intervall 220 msec. Die
Rhythmusstörung wird nicht richtig erkannt,
es wird 300 mg Sedacoron i.v. verabreicht.
B: Zum Zeitpunkt der stationären Aufnahme kommt es zu einer weiteren hämodynamischen Verschlechterung und Erhöhung der ventrikulären Frequenz. Das kürzeste präexzitierte RR-Intervall ist
jetzt 200 msec. C: Nach 30 mg Gilurytmal
(Ajmalin) i.v.. Verlust der Präexzitation,
dadurch auch Senkung der Kammerfrequenz.
D: Kurz später Konversion in Sinusrhythmus.
Delta-Wellen sind wegen der weiterhin bestehenden Ajmalinwirkung (noch) nicht erkennbar.
Keywords: EKG,
Kardiologie,
Vorhofflimmern
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