Schroth G, Mattle HP, Zubler C, Ozdoba C Interventionelles Management des Schlaganfalls Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (4): 163-172 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Übersicht | ||||||||||||||||
Abbildung 7a-m: Schlaganfall-Management 73-jähriger Mann ohne Vorerkrankungen mit plötzlicher Hemiparese rechts und Aphasie; NIHSS 11. (a) Im Kontrast-MRA Verschluss beider Karotiden, nur kleine linkshemisphärische DWI-Läsionen mit großem DWI/PWI-Mismatch. Die Injektion in den Truncus brachiocephalicus bestätigt den ICA-Verschluss rechts. Beide Hirnhälften werden über die Rami communicantes posteriores aus dem vertebrobasilären Stromgebiet mit Blut versorgt. (b) Frischer Verschluss der ICA links im Übersichtsangiogramm. (c) Nach Passage des Verschlusses der A. carotis interna Einlage eines Stent-Retrievers in die A. cerebri media unter „flow arrest“. (d) Platzierung eines 5-F-Aspirationskatheters über den Draht des Stent-Retrievers vor den Thrombus. (e) Dokumentation des mittels „Triple-Access“ retrahierten Thrombus. Nach (f) Rekanalisation der intrakraniellen Gefäße durch simultane Rücknahme des Stent-Retrievers und Aspirationskatheters, der während dieser Aktion ebenso wie der Ballonkatheter an der Schädelbasis maximal aspiriert wird, erfolgt als letzter Schritt die Stenteinlage in die zuvor verschlossene ICA, wobei der Hirnkreislauf vor einer eventuellen erneuten Embolie mit einem distalen Filter geschützt ist (g, h). (i, j) DSA-Abschlusskontrolle: Beide Arteriae cerebri anteriores füllen sich über die wiedereröffnete linke A. carotis interna. Die MR-Kontrolle 3 Monate später zeigt im Kontrast-MRA die offene linke Karotis mit Signalauslöschung im Stentbereich (k) und beide Hirnhälften normal perfundiert. (l, m) Leakage-korrigierte CBF- und CBV-Parameterbilder. |
Abbildung 7a-m: Schlaganfall-Management
73-jähriger Mann ohne Vorerkrankungen mit plötzlicher Hemiparese rechts und Aphasie; NIHSS 11. (a) Im Kontrast-MRA Verschluss beider Karotiden, nur kleine linkshemisphärische DWI-Läsionen mit großem DWI/PWI-Mismatch. Die Injektion in den Truncus brachiocephalicus bestätigt den ICA-Verschluss rechts. Beide Hirnhälften werden über die Rami communicantes posteriores aus dem vertebrobasilären Stromgebiet mit Blut versorgt. (b) Frischer Verschluss der ICA links im Übersichtsangiogramm. (c) Nach Passage des Verschlusses der A. carotis interna Einlage eines Stent-Retrievers in die A. cerebri media unter „flow arrest“. (d) Platzierung eines 5-F-Aspirationskatheters über den Draht des Stent-Retrievers vor den Thrombus. (e) Dokumentation des mittels „Triple-Access“ retrahierten Thrombus. Nach (f) Rekanalisation der intrakraniellen Gefäße durch simultane Rücknahme des Stent-Retrievers und Aspirationskatheters, der während dieser Aktion ebenso wie der Ballonkatheter an der Schädelbasis maximal aspiriert wird, erfolgt als letzter Schritt die Stenteinlage in die zuvor verschlossene ICA, wobei der Hirnkreislauf vor einer eventuellen erneuten Embolie mit einem distalen Filter geschützt ist (g, h). (i, j) DSA-Abschlusskontrolle: Beide Arteriae cerebri anteriores füllen sich über die wiedereröffnete linke A. carotis interna. Die MR-Kontrolle 3 Monate später zeigt im Kontrast-MRA die offene linke Karotis mit Signalauslöschung im Stentbereich (k) und beide Hirnhälften normal perfundiert. (l, m) Leakage-korrigierte CBF- und CBV-Parameterbilder. |
