Thomae W, Senker W, Gruber A Präzise Chirurgie an der Lendenwirbelsäule: die Rolle der spinalen Endoskopie bei chronisch degenerativen Prozessen // Precise surgery in lumbar spine – spinal endoscopy in chronic degenerative diseases Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2025; 26 (4): 93-99 Volltext (PDF) Summary Übersicht | ||||||||||||||||
Abbildung 6: Benefit-Zone Benefit-Zone der endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie: qualitativer Index, der den Zusammenhang zwischen chirurgischer Invasivität und prozeduraler Komplexität darstellt. Die Linien (blau und rot) weisen einen Anstieg der Komplikationsrate bei Erhöhung des Komplexitätsgrades auf. Die blaue Ellipse mit der Bezeichnung „Endoskopische Benefit-Zone“ kennzeichnet die theoretische Vorteilhaftigkeit endoskopischer Eingriffe hinsichtlich der Komplikationsrate gegenüber traditioneller, offener Wirbelsäulenchirurgie, gemäß aktueller Literatur. Insbesondere niedrig- bis mittelgradig komplexe endoskopische Verfahren wie Diskektomie, Laminektomie und Dekompression bei lumbaler Spinalkanalstenose zeichnen sich durch ein günstigeres Risikoprofil aus. Bei höhergradig komplexen endoskopischen Techniken erhöht sich das Komplikationsrisiko und nähert sich dem Risiko offener Verfahren an. (mod. nach [13]) |
Abbildung 6: Benefit-Zone
Benefit-Zone der endoskopischen Wirbelsäulenchirurgie: qualitativer Index, der den Zusammenhang zwischen chirurgischer Invasivität und prozeduraler Komplexität darstellt. Die Linien (blau und rot) weisen einen Anstieg der Komplikationsrate bei Erhöhung des Komplexitätsgrades auf. Die blaue Ellipse mit der Bezeichnung „Endoskopische Benefit-Zone“ kennzeichnet die theoretische Vorteilhaftigkeit endoskopischer Eingriffe hinsichtlich der Komplikationsrate gegenüber traditioneller, offener Wirbelsäulenchirurgie, gemäß aktueller Literatur. Insbesondere niedrig- bis mittelgradig komplexe endoskopische Verfahren wie Diskektomie, Laminektomie und Dekompression bei lumbaler Spinalkanalstenose zeichnen sich durch ein günstigeres Risikoprofil aus. Bei höhergradig komplexen endoskopischen Techniken erhöht sich das Komplikationsrisiko und nähert sich dem Risiko offener Verfahren an. (mod. nach [13]) |
