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1. Eggerstorfer B; Schmidt C; Lanzenberger R; Spies M
Antidepressive Therapie mit Psychedelika // Antidepressant therapy with psychedelics
Wirkmechanismen
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2025; 26 (1): 9-14
Mögliche antidepressive Wirkmechanismen von Psychedelika auf molekularer, neuronaler und netzwerkbezogener Ebene [33–37, 42, 48, 49]. Psychedelika erhöhen über verschiedene molekulare Mechanismen die Freisetzung von Glutamat und neurotropher Faktoren. Außerdem induzieren sie über intrazelluläre Signalwege die BDNF-Freisetzung und neuroplastische Genexpression. Dies führt zu einer Erhöhung der neuronalen Exzitabilität und Plastizität. Außerdem scheinen sie die Konnektivität auf Netzwerkebene positiv zu beeinflussen (erstellt mit BioRender).

Keywords: antidepressive WirkmechanismenPsychedelikaPsychiatrieSchema
2. Komorowski A; Kautzky A; Vanicek T; Lanzenberger R; Kasper S
Hirnbildgebung im forensischen Kontext - Möglichkeiten und Grenzen // Neuroimaging in the forensic context – possibilities and limitations
„Christmas tree phenomenon“
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2019; 20 (1): 25-33
Visuell ansprechende Darstellungen struktureller oder funktioneller Befunde erwecken bei unerfahrenen Beobachtern oftmals den Eindruck eindeutiger Veränderungen und können so zu verzerrten Bewertungen führen – ein Effekt, der auch als „Christmas tree phenomenon“ beschrieben wurde [2]. Im Rahmen rechtlicher Fragestellungen erscheint es daher notwendig, dass Sachverständige die adäquate Translation und Interpretation neurowissenschaftlicher Befunde ermöglichen. Dargestellt werden Hirnregionen, welche in mehreren Studien mit delinquentem Verhalten assoziiert wurden: Der linke und rechte Mandelkern (Amygdala; rot) bzw. anteriore cinguläre Kortex (ACC; grün) in der Koronar- (A; 1), Sagittal- (B; 7) und Axialebene (C; -15) sowie in dreidimensionaler Rekonstruktion (D).

Keywords: Christmas tree phenomenonForensische PsychiatrieHirnbildgebungMRTneurowissenschaftlicher BefundPsychiatrie
3. Baldinger-Melich P; Kraus C; Hahn A; Lanzenberger R; Kasper S
Zerebrale Bildgebung bei affektiven Störungen und Angsterkrankungen
Serotonin-Verteilung
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2016; 17 (1): 16-20
Verteilung des Serotonin-1A- (a), Serotonin-1B- (b), Serotonin-2A- (c) Rezeptors und der Monoaminooxidase A (d), gemessen mittels Positronenemissionstomographie und den Radioliganden [carbonyl-11C]WAY-100635 (a), [11C]P943 (b), [18F]Altanserin (c) und [11C]Harmine (d) bei gesunden Probanden. Die Farbtabelle zeigt das Bindungspotenzial an, wobei ein hohes Bindungspotenzial rot und ein niedriges Bindungspotenzial blau dargestellt ist. Man beachte die unterschiedliche regionale Verteilung der verschiedenen Proteine im unmittelbaren Vergleich, beispielsweise im präfrontalen Kortex (hohe Serotonin-1A-Rezeptorbindung im Vergleich zum Serotonin-1B-Rezeptor). Zur besseren anatomischen Einordnung wurden die Daten auf magnetresonanztomographische Schnittbilder überlagert.

Keywords: MonoaminooxidaseMRTPETPositronenemissionstomographieSerotoninVerteilung
4. Baldinger P; Naderi-Heiden A; Preiß H; Lanzenberger R; Kasper S; Frey R
Auf einen Blick: Erhaltungs-Elektrokonvulsionstherapie
Elektrokonvulsionstherapie
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (2): 100-103
Hospitalisierungsdauer (Tage) in Relation zum Beobachtungszeitraum (Tage) ausgedrückt in Prozent. Die linke Säule beschreibt dieses Verhältnis vor Beginn der Erhaltungs-Elektrokrampftherapie (E-EKT): innerhalb von 679 Tagen (12/2010–11/2012) war Patientin B an der psychiatrischen Abteilung 360 Tage stationär aufgenommen (45 %). Die rechte Säule stellt dieses Verhältnis für die Zeit während der in etwa monatlich durchgeführten E-EKT dar: Innerhalb von 359 Tagen (11/2012–11/2013) war Patientin B 62 Tage aufgenommen (17 %).

Keywords: BeobachtungszeitraumDiagrammEKTElektrokrampftherapieHospitalisierungsdauer
5. Baldinger P; Naderi-Heiden A; Preiß H; Lanzenberger R; Kasper S; Frey R
Auf einen Blick: Erhaltungs-Elektrokonvulsionstherapie
Elektrokonvulsionstherapie
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2014; 15 (2): 100-103
Thymatron®-System-IV-Elektrokonvulsionstherapiegerät (Somatics, LLC., Lake Bluff, Illinois, USA) während der Ableitung eines stimulusinduzierten, generalisierten epileptischen Anfalls. Die oberen beiden Ableitungen entsprechen den frontopolaren Ableitungen des Elektroenzephalogramms (EEG, beidseits) und zeigen anfallskorrelierte polyspikes und Spike-wave-Komplexe, die schließlich abrupt von einer EEG-Abflachung, der so genannten postiktalen Suppression, abgelöst werden. Die dritte Ableitung ist das Elektromyogramm (EMG), welches unter einer Blutsperre (mittels aufgepumpter Blutdruckmanschette) das tonische und klonische Krampfgeschehen am Unterarm dokumentiert (ansonsten ist der gesamte Körper im anästhesiologischen Vorgang relaxiert worden). Die vierte Ableitung ist das Elektrokardiogramm und zeigt die Sinustachykardie während des Anfalls.

Keywords: EEGEKGElektroenzephalogrammElektrokardiogrammElektrokonvulsionstherapieElektromyogrammEMGFotoKrampfgeschehenpolyspikespostiktale SuppressionSpike-wave-KomplexThymatron®-System
6. Baldinger P; Hahn A; Friedl M; Kranz GS; Ungersböck J; Höflich A; Mitterhauser M; Rujescu D; Wadsak W; Lanzenberger R; Kasper S
Auf einen Blick: Einfluss des HTR1A-Polymorphismus rs878567 auf das Serotonin-1A-Bindungspotenzial in vivo
T-Statistik
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (1): 36-38
Biplanare Ansicht der voxelbasierten Ergebnisse überlagert auf ein Template des MNI-Atlas nach Vergleich des Serotonin-1A-Rezeptor-Bindungspotenzials von AA-homozygoten Probanden gegen AGund GG-Träger. Abgebildet ist die T-Statistik mittels ANOVA in SPM8 mit Alter, Geschlecht und injizierter Dosis des Radioliganden [Carbonyl-11C]WAY-100635 als Kovariaten, wobei rot markierte Regionen die stärksten Veränderungen – hier im ventralen Striatum sowie dem orbitofrontalen Kortex beidseits – darstellen.

Keywords: MNI-AtlasT-Statistik
7. Stein P; Lanzenberger R; Kasper S; Aigner M
Steckbrief seltener Krankheitsbilder: Psychiatrische Manifestation einer milden Form der limbischen Enzephalitis
Hippokampus
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2012; 13 (1): 31-34
MRI-Befund vom Mai 2010. Rechts signalalterierter Hippokampus, vereinbar mit einer limbischen Enzephalitis. (A) T2-gewichtet, (B) FLAIR-Sequenz.

Keywords: HippokampusMRIPsychiatrie
8. Fink M; Moser U; Akimova E; Savli M; Lanzenberger R; Kasper S
Auf einen Blick: Multimodale Bildgebung bei einer organischen depressiven Störung mittels fMRT und PET
MRT
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2011; 12 (2): 180-182
Serotonin-1A-Rezeptorverteilung mit deutlich reduziertem Rezeptorbindungspotenzial in der linken Amygdalaregion überlagert auf das strukturelle MR-Bild des Patienten.

Keywords: MRTPsychiatrie
9. Fink M; Moser U; Akimova E; Savli M; Lanzenberger R; Kasper S
Auf einen Blick: Multimodale Bildgebung bei einer organischen depressiven Störung mittels fMRT und PET
MRT
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2011; 12 (2): 180-182
Neuronale Aktivierung durch die Emotionsdiskriminationsaufgabe überlagert auf das strukturelle MR-Bild des Patienten. Das Gehirn des Patienten zeigt keine Aktivierung im Bereich der Raumforderung.

Keywords: MRTPsychiatrie
10. Fink M; Moser U; Akimova E; Savli M; Lanzenberger R; Kasper S
Auf einen Blick: Multimodale Bildgebung bei einer organischen depressiven Störung mittels fMRT und PET
MRT
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2011; 12 (2): 180-182
Strukturelle triplanare Darstellung mit Magnetresonanztomographie (MR, T1-gewichtet). Das Fadenkreuz indiziert die Region der Raumforderung links mediotemporal.

Keywords: MRTPsychiatrie
 

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