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Abbildungen und Graphiken
Schaefers RF, Nürnberger J  
Nephroprotektive Effekte von Antihypertensiva

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2007; 11 (1): 12-19

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Abbildung
 
Blutdruck - Nierenversagen
Abbildung 1: Relatives Risiko für die Entwicklung eines terminalen Nierenversagens in Abhängigkeit vom Blutdruck bei 332544 Männern der MRFITStudie (mod. nach [10]). Das relative Risiko wurde jeweils berechnet im Vergleich zu den Männern in der Kategorie mit einem "optimalen" Blutdruck von < 120/80 mmHg. Selbst innerhalb des "normalen" Blutdruckbereiches verdoppelt sich das Risiko eines terminalen Nierenversagens.


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Niereninsuffizienz
Abbildung 2: Relatives Risiko für die Progression einer Niereninsuffizienz bei 1860 Patienten mit nicht-diabetischen Nierenerkrankungen in Abhängigkeit vom systolischen Blutdruck unter einer antihypertensiven Therapie (mod. nach [11]). Das relative Risiko wurde jeweils berechnet im Vergleich zu den Patienten in der Kategorie mit einem systolischen Blutdruck von 110–119 mmHg. Mit zunehmendem systolischem Blutdruck steigt das Progressionsrisiko. Auch ein Blutdruck < 110 mmHg ist mit einem deutlich erhöhten Progressionsrisiko behaftet. Progression der Nierenkrankheit wurde definiert als Verdopplung des Serum-Kreatinins oder Auftreten eines terminalen Nierenversagens.


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Niereninsuffizienz
Abbildung 3: Verlangsamung der Progression der Niereninsuffizienz durch eine antihypertensive Therapie. Die Daten markieren den Verlauf der glomerulären Filtrationsrate (GFR) bei 10 Patienten mit manifester diabetischer Nephropathie (mod. nach [24]). Die Extrapolation der beiden Datensätze vor und nach Beginn der blutdrucksenkenden Therapie zeigt exemplarisch, daß ein terminales Nierenversagen ohne blutdrucksenkende Behandlung nach etwa 9 und mit antihypertensiver Therapie nach ca. 15 Jahren eintritt – damit werden den Patienten 5 bis 6 dialysefreie Jahre geschenkt! Die Therapie basierte auf Kombinationen aus Beta- Blockern und Diuretika plus Hydralazin, falls erforderlich.


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Antihypertensive Therapie
Abbildung 4: Verbesserung der Prognose durch eine antihypertensive Therapie bei Typ-1- und Typ-2-Diabetikern mit Nephropathie. Retrospektive Analyse. Der hauptsächliche Unterschied zwischen den von 1966 bis 1975 und den zwischen 1976 und 1985 betreuten Patienten lag in der Güte der Blutdruckkontrolle. Die antihypertensive Therapie basierte auf Beta-Blockern und Diuretika (mod. nach [26]).


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Niereninsuffizienz
Abbildung 5: Progression der Niereninsuffizienz, dargestellt als Abnahme der glomerulären Filtrationsrate (GFR) pro Jahr in Abhängigkeit von der Güte der Blutdruckkontrolle und dem Ausmaß der Proteinurie zu Studienbeginn (< 1, 1–3 und > 3 g/Tag). Daten der sog. MDRD-Studie ("Modification of Diet in Renal Disease") (mod. nach [16, 17]). Die Patienten mit der ausgeprägtesten Proteinurie profitieren am deutlichsten von der intensivierten Blutdruckkontrolle. Gezeigt werden die Daten von 585 Patienten, deren GFR zu Beginn der Studie im Bereich von 25 bis 55 ml/min/1,73 m2 lag. MAP = "Mean arterial pressure" = arterieller Mitteldruck.


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