Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003 Omega-3-Fettsäuren (77 Abbildungen) Übersicht Gesamtpräsentation zum Download (rechte Maustaste und "Ziel speichern unter..." klicken) | ||||||||||||||||||
Abbildung 72: Wirksamkeit von Lipidmediatoren in Abhängigkeit vom Vorläufermolekül Zahlreiche experimentelle Untersuchungen mit Eicosapentaensäure (EPA) haben eine ausgeprägte antiinflammatorische und antithrombotische Wirkung dieser Omega-3-Fettsäure nachgewiesen. Dabei beruht ihre Wirkung nicht auf einer Blockade von Synthese- oder Signaltransduktionswegen, sondern auf der physiologischen Rolle als Alternativsubstrat für die Synthese vom Lipidmediatoren. So zeigen die aus EPA gebildeten Eicosanoide eine deutlich geringere vasokonstriktorische und chemotaktische Potenz gegenüber den aus AA synthetisierten Substanzen, von denen insbesondere LTB4 ein hochwirksamer inflammatorischer Mediator ist. Auch die Bildung des proinflammatorisch und prothrombotisch wirkenden Plättchenaktivierenden Faktors (PAF) wird durch EPA gehemmt. Heller A, Koch T: Pharmakolgische Aspekte von mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der parenteralen Ernährung. Anästhesiol Intensivmed 1998; 33: 77-87 |
Abbildung 72: Wirksamkeit von Lipidmediatoren in Abhängigkeit vom Vorläufermolekül
Zahlreiche experimentelle Untersuchungen mit Eicosapentaensäure (EPA) haben eine ausgeprägte antiinflammatorische und antithrombotische Wirkung dieser Omega-3-Fettsäure nachgewiesen. Dabei beruht ihre Wirkung nicht auf einer Blockade von Synthese- oder Signaltransduktionswegen, sondern auf der physiologischen Rolle als Alternativsubstrat für die Synthese vom Lipidmediatoren. So zeigen die aus EPA gebildeten Eicosanoide eine deutlich geringere vasokonstriktorische und chemotaktische Potenz gegenüber den aus AA synthetisierten Substanzen, von denen insbesondere LTB4 ein hochwirksamer inflammatorischer Mediator ist. Auch die Bildung des proinflammatorisch und prothrombotisch wirkenden Plättchenaktivierenden Faktors (PAF) wird durch EPA gehemmt. Heller A, Koch T: Pharmakolgische Aspekte von mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der parenteralen Ernährung. Anästhesiol Intensivmed 1998; 33: 77-87 |
