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Dia-Präsentation von Solvay Pharma aus dem Jahr 2003
Omega-3-Fettsäuren (77 Abbildungen)
Übersicht
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Zum ersten Bild Abb. 67: Omega-3-Fettsäuren – Metaanalyse Abb. 68: Omega-3-Fettsäuren hemmen spannungs-gesteuerte Natriumkanäle Abb. 69: Mögliche Interaktionen der Omega-3-Fettsäuren mit Natriumkanälen Aktuelles Bild - Abb. 70: Omega-3-Fettsäuren inhibieren Kalziumkanäle Abb. 71: Wirkung von Omega-3-Fettsäuren auf die Synthese inflammatorischer Mediatoren Abb. 72: Wirksamkeit von Lipidmediatoren in Abhängigkeit vom Vorläufermolekül Abb. 73: Plaquestabilisierung durch Omega-3-Fettsäuren – Mechanismen Zum letzten Bild
Abbildung 70: Omega-3-Fettsäuren inhibieren Kalziumkanäle
Die Aktivierung der Natriumkanäle in den Kardiomyozyten wird vor allem durch die extra- und intrazelluläre Konzentration von Kalziumionen reguliert. Diese wird lokal ebenfalls durch Kanalproteine reguliert, deren Aktivität EPA und DHA beeinflussen. In aus Ratten isolierten Kardiomyozyten reduzieren EPA und DHA die kontraktionshemmende Wirkung des Kalziumkanal-Antagonisten Nitrendipin. Ebenso verhindern EPA und DHA die durch exzessiven Kalziumeinstrom verursachte arrhythmische Wirkung von Ouabain (g-Strophantin). Arachidonsäure hingegen beeinflusst die Wirkung von Ouabain nicht. Die Omega-3-Fettsäuren wirken also sowohl hemmend auf einen exzessiven Kalziumeinstrom in das Cytoplasma als auch auf eine übermäßige Reduktion des kontinuierlichen Kalziumeinstromes in die Zelle durch Nitrendipin, der ebenfalls arrhythmiefördernd wirkt.   Hallaq H, Smith T W, Leaf A: Modulation of dihydropyridine-sensitive calcium channels in heart cells by fish oil fatty acids. PNAS 1992; 89: 1760 - 1764 Xiao Y F, Gomez A M, Morgan J P et al.: Suppression of voltage-gated L-type Ca2+ currents by polyunsaturated fatty acids in adult and neonatal rat ventricular myocytes. PNAS 1997; 94: 4182 - 4187
 
Omega-3-Fettsäuren inhibieren Kalziumkanäle
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Abbildung 70: Omega-3-Fettsäuren inhibieren Kalziumkanäle
Die Aktivierung der Natriumkanäle in den Kardiomyozyten wird vor allem durch die extra- und intrazelluläre Konzentration von Kalziumionen reguliert. Diese wird lokal ebenfalls durch Kanalproteine reguliert, deren Aktivität EPA und DHA beeinflussen. In aus Ratten isolierten Kardiomyozyten reduzieren EPA und DHA die kontraktionshemmende Wirkung des Kalziumkanal-Antagonisten Nitrendipin. Ebenso verhindern EPA und DHA die durch exzessiven Kalziumeinstrom verursachte arrhythmische Wirkung von Ouabain (g-Strophantin). Arachidonsäure hingegen beeinflusst die Wirkung von Ouabain nicht. Die Omega-3-Fettsäuren wirken also sowohl hemmend auf einen exzessiven Kalziumeinstrom in das Cytoplasma als auch auf eine übermäßige Reduktion des kontinuierlichen Kalziumeinstromes in die Zelle durch Nitrendipin, der ebenfalls arrhythmiefördernd wirkt.   Hallaq H, Smith T W, Leaf A: Modulation of dihydropyridine-sensitive calcium channels in heart cells by fish oil fatty acids. PNAS 1992; 89: 1760 - 1764 Xiao Y F, Gomez A M, Morgan J P et al.: Suppression of voltage-gated L-type Ca2+ currents by polyunsaturated fatty acids in adult and neonatal rat ventricular myocytes. PNAS 1997; 94: 4182 - 4187
 
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