Hosmann A, Reinprecht A, Rössler K Die zerebrale Mikrodialyse – der Blick hinter die Blut-Hirn-Schranke direkt am neurochirurgischen Intensivbett bei Patienten nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung // Cerebral microdialysis Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2022; 23 (1): 10-15 Volltext (PDF) Summary Praxisrelevanz Übersicht | ||||||||||
Abbildung 3A-B: Therapeutische Interventionen Therapeutische Interventionen: Die zerebrale Mikrodialyse monitiert den direkten Effekt von therapeutischen Interventionen auf den zellulären Metabolismus. So können etablierte Therapien, wie die orale Gabe von Nimodipin, einen signifikanten Blutdruckabfall induzieren, welcher bei fehlender Autoregulation nach einer Subarachnoidalblutung zu einer zerebralen Minderperfusion und metabolischen Krise führen kann (3A). Im Gegensatz dazu kann eine medikamentös induzierte arterielle Hypertension zu einer Erhöhung des zerebralen Perfusionsdruck und zu einer Verbesserung des zerebralen Metabolismus führen (3B). |
Abbildung 3A-B: Therapeutische Interventionen
Therapeutische Interventionen: Die zerebrale Mikrodialyse monitiert den direkten Effekt von therapeutischen Interventionen auf den zellulären Metabolismus. So können etablierte Therapien, wie die orale Gabe von Nimodipin, einen signifikanten Blutdruckabfall induzieren, welcher bei fehlender Autoregulation nach einer Subarachnoidalblutung zu einer zerebralen Minderperfusion und metabolischen Krise führen kann (3A). Im Gegensatz dazu kann eine medikamentös induzierte arterielle Hypertension zu einer Erhöhung des zerebralen Perfusionsdruck und zu einer Verbesserung des zerebralen Metabolismus führen (3B). |
