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Mair J
Interpretation des kardialen Troponins im klinischen Alltag. Teil 1: Myokardinfarkt // Interpretation of cardiac troponin in daily routine. Part 1: Myocardial infarction
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (9-10): 232-238

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Abb. 1: Koronarangiographie - Online-Abbildung 1 Aktuelles Bild - Abb. 2: Arterielle Blutdruckentgleisung - Online-Abbildung 2 Abb. 3: ST-Streckenhebungsinfarkt - Online-Abbildung 3 Abb. 4: Quergestreifte Muskulatur - Print-Abbildung 1 Abb. 5: Troponin T - Print-Abbildung 2 Abb. 6: Troponin T - Print-Abbildung 3 Abb. 7: Troponin T - Print-Abbildung 4 Zum letzten Bild
Abbildung 2: Arterielle Blutdruckentgleisung - Online-Abbildung 2
51-jähriger Notaufnahmepatient mit Thoraxbeschwerden im Rahmen einer arteriellen Blutdruckentgleisung. Beim Patienten war eine medikamentös behandelte arterielle Hypertonie bekannt, die Blutdruckwerte zum Aufnahmezeitpunkt waren stark erhöht (255/115 mmHg). Das Aufnahme-EKG (A) zeigt einen Sinusrhythmus mit Zeichen einer linksventrikulären Hypertrophie mit unspezifischer Repolarisationsstörung. Die Echokardiographie bestätigte eine linksventrikuläre Hypertrophie mit normaler systolischer linksventrikulärer Funktion ohne regionale Wandbewegungsstörungen. Der kardiale Troponin-T-Verlauf (B) zeigt eine eindeutige Kinetik mit moderatem Anstieg, die Kreatinkinaseaktivitäten lagen durchwegs im Normbereich. Die im Verlauf durchgeführte Koronarangiographie zeigte eine subtotale Stenose einer nicht dominanten Arteria circumflexa (siehe Pfeil), die erfolgreich interveniert wurde. Die Entlassungsdiagnose war in Zusammenschau aller Befunde ein Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt, ausgelöst durch eine hypertensive Blutdruckentgleisung.
 
Arterielle Blutdruckentgleisung - Online-Abbildung 2
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Abbildung 2: Arterielle Blutdruckentgleisung - Online-Abbildung 2
51-jähriger Notaufnahmepatient mit Thoraxbeschwerden im Rahmen einer arteriellen Blutdruckentgleisung. Beim Patienten war eine medikamentös behandelte arterielle Hypertonie bekannt, die Blutdruckwerte zum Aufnahmezeitpunkt waren stark erhöht (255/115 mmHg). Das Aufnahme-EKG (A) zeigt einen Sinusrhythmus mit Zeichen einer linksventrikulären Hypertrophie mit unspezifischer Repolarisationsstörung. Die Echokardiographie bestätigte eine linksventrikuläre Hypertrophie mit normaler systolischer linksventrikulärer Funktion ohne regionale Wandbewegungsstörungen. Der kardiale Troponin-T-Verlauf (B) zeigt eine eindeutige Kinetik mit moderatem Anstieg, die Kreatinkinaseaktivitäten lagen durchwegs im Normbereich. Die im Verlauf durchgeführte Koronarangiographie zeigte eine subtotale Stenose einer nicht dominanten Arteria circumflexa (siehe Pfeil), die erfolgreich interveniert wurde. Die Entlassungsdiagnose war in Zusammenschau aller Befunde ein Nicht-ST-Streckenhebungsinfarkt, ausgelöst durch eine hypertensive Blutdruckentgleisung.
 
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