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Physikalische Grundlagen der extrakorporalen Stoßwellentherapie
Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2004; 11 (4): 7-18

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Zum ersten Bild Abb. 6: Stoßwellenfokussierung Abb. 7: Stoßwelle - Irreguläre Funkenentladung Abb. 8: Elektrohydraulischer Stoßwellengenerator Aktuelles Bild - Abb. 9: Elektrohydraulisches Prinzip Abb. 10: Piezoelektrische Stoßwellenerzeugung Abb. 11a: Elektromagnetische Stoßwellenerzeugung Abb. 11b: Elektromagnetische Stoßwellenerzeugung Zum letzten Bild
Abbildung 9: Elektrohydraulisches Prinzip
Die Phasen der elektrohydraulischen Stoßwellenerzeugung sind auf der Zeitachse dargestellt. Nach Anlegen der Hochspannung an die Elektrodenspitzen entwickelt sich zunächst mit Verzögerung ein sog. "Leader", der den Weg des Funkens bestimmt. Sobald eine leitende Verbindung zwischen den Spitzen besteht, fließt die gespeicherte elektrische Energie über den Funken und heizt die Strecke explosionsartig auf. Nur unmittelbar nach dem Durchbruch dehnt sich die Blase mit Überschallgeschwindigkeit aus (ca. 2000 m/s). Sobald die Ausbreitung der Plasmablase unter die Schallgeschwindigkeit (ca. 1500 m/s) sinkt, löst sich die Stoßwelle von der Blase ab. Unabhängig von der Stoßwelle dehnt sich die Blase weiter aus und kollabiert nach ca. 3 Millisekunden (ms), lange nachdem die Stoßwelle sich abgelöst hat.
 
Elektrohydraulisches Prinzip
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Abbildung 9: Elektrohydraulisches Prinzip
Die Phasen der elektrohydraulischen Stoßwellenerzeugung sind auf der Zeitachse dargestellt. Nach Anlegen der Hochspannung an die Elektrodenspitzen entwickelt sich zunächst mit Verzögerung ein sog. "Leader", der den Weg des Funkens bestimmt. Sobald eine leitende Verbindung zwischen den Spitzen besteht, fließt die gespeicherte elektrische Energie über den Funken und heizt die Strecke explosionsartig auf. Nur unmittelbar nach dem Durchbruch dehnt sich die Blase mit Überschallgeschwindigkeit aus (ca. 2000 m/s). Sobald die Ausbreitung der Plasmablase unter die Schallgeschwindigkeit (ca. 1500 m/s) sinkt, löst sich die Stoßwelle von der Blase ab. Unabhängig von der Stoßwelle dehnt sich die Blase weiter aus und kollabiert nach ca. 3 Millisekunden (ms), lange nachdem die Stoßwelle sich abgelöst hat.
 
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