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1. Herta J;
Tomschik M;
Dorfer C;
Rössler K
Premiere in der österreichischen Neurochirurgie: Magnetresonanztomographisch gesteuerte laserinduzierte interstitielle Thermotherapie (LITT) // Magnetic resonance imaging-guided laser-induced interstitial thermotherapy (LITT)
Fallbeispiel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2021; 22 (1): 12-16
Fallbeispiel einer 6 Jahre alten Patientin mit therapierefraktärer Epilepsie auf der Basis einer tuberösen Sklerose.
2A: In der zerebralen Bildgebung zeigten sich multiple supratentorielle, bihemisphärische kortikale Tubera. Der Anfalls-Onset konnte im
Video-EEG-Monitoring lediglich auf die linke Hemisphäre begrenzt werden. 2B: Im Phase-II-Monitoring mit Tiefenelektroden konnte der
Anfallsursprung auf einen links-frontozentral gelegenen Tuber eingegrenzt werden. 2C: Nach der Planung zweier Trajekte wurde die LITT
erfolgreich durchgeführt. 2D: Die ausreichende Läsionsgröße des frontozentralen Tubers wird intraoperativ mittels „Schadenskarte“
visualisiert. 2E: In den T2-gewichteten Sequenzen zeigt sich nach dem Eingriff die zentrale Nekrosezone hypointens und die nekrotisierende
Ödemzone hyperintens. 2F: In den T1-gewichteten Sequenzen mit Kontrastmittel zeigt sich ein dünner Randsaum um die Läsion
(2F*). Dieser definiert das ablatierte Totalvolumen. Keywords: Fallbeispiel,
therapierefraktäre Epilepsie,
Tiefenelektroden,
tuberöse Sklerose,
Zerebrale Bildgebung
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2. Herta J;
Tomschik M;
Dorfer C;
Rössler K
Premiere in der österreichischen Neurochirurgie: Magnetresonanztomographisch gesteuerte laserinduzierte interstitielle Thermotherapie (LITT) // Magnetic resonance imaging-guided laser-induced interstitial thermotherapy (LITT)
Technik und Ablauf
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2021; 22 (1): 12-16
Technik und Ablauf der Laser induzierten interstitiellen Thermotherapie (Beschreibung siehe Abschnitt: LITT-Technik) Keywords: Ablauf,
Laser induzierte interstitielle Thermotherapie,
LITT,
Technik
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3. Herta J;
Tomschik M;
Wais J;
Pataraia E;
Feucht M;
Baumgartner C;
Dorfer C;
Rössler K
Stellenwert des intrakraniellen Monitorings in der prächirurgischen Evaluierung pharmakoresistenter Epilepsien // Value of intracranial monitoring in pre-surgical evaluation of pharmaco-resistant epilepsy
MRT - Schädel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2020; 21 (4): 157-164
Fallbeispiel 2 (Erklärung siehe Text) Keywords: Operationssitus
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4. Herta J;
Tomschik M;
Wais J;
Pataraia E;
Feucht M;
Baumgartner C;
Dorfer C;
Rössler K
Stellenwert des intrakraniellen Monitorings in der prächirurgischen Evaluierung pharmakoresistenter Epilepsien // Value of intracranial monitoring in pre-surgical evaluation of pharmaco-resistant epilepsy
MRT - Schädel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2020; 21 (4): 157-164
Fallbeispiel 1 (Erklärung siehe Text) Keywords: MRT
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5. Herta J;
Tomschik M;
Wais J;
Pataraia E;
Feucht M;
Baumgartner C;
Dorfer C;
Rössler K
Stellenwert des intrakraniellen Monitorings in der prächirurgischen Evaluierung pharmakoresistenter Epilepsien // Value of intracranial monitoring in pre-surgical evaluation of pharmaco-resistant epilepsy
EEG
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2020; 21 (4): 157-164
Invasives Monitoring am AKH Wien Keywords: Diagramm,
EEG
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6. Herta J;
Tomschik M;
Wais J;
Pataraia E;
Feucht M;
Baumgartner C;
Dorfer C;
Rössler K
Stellenwert des intrakraniellen Monitorings in der prächirurgischen Evaluierung pharmakoresistenter Epilepsien // Value of intracranial monitoring in pre-surgical evaluation of pharmaco-resistant epilepsy
Tiefenelektrodenimplantation
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2020; 21 (4): 157-164
Techniken der Tiefenelektrodenimplantation (Erklärung siehe Text) Keywords: Foto,
Tiefenelektrodenimplantation
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7. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Angiogramme
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Angiographien der A. carotis interna
rechts zeigen ein Aneurysma der A. communicans anterior
vor (a) und nach (b) Coil-Embolisation. Durch eine thromboembolische Komplikation kommt es zu einem Mediahauptstammverschluss (c), welcher durch lokale Lysetherapie nicht repermeiert werden konnte. Durch
akute Revaskularisation der rechten Hemisphäre konnte eine ausgedehnte Ischämie verhindert werden. Auf späten Kontrollangiographien zeigte sich eine spontane Repermeation des Mediaverschlusses (d), weshalb
das Bypass-versorgte Territorium vergleichsweise klein
erscheint (e). Keywords: Aneurysma,
Angiogramm,
Neurochirurgie
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8. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Angiogramme
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Akute hämodynamische Insuffizienz
nach therapeutischem Gefäßverschluss ohne Bypassschutz
trotz vorausgegangener Ballontestokklusion. Abbildungen
9a und 9b zeigen Angiogramme bzw. MRI
eines teilthrombosierten intrakavernösen Aneurysmas,
welches nach angiographischer Testung der Kollateralkreislaufsituation
und klinischer Testung durch Ballontestokklusion
(c, d) durch therapeutischen Gefäßverschluss
ohne Bypassschutz behandelt wurde. Stunden
nach dem Eingriff traten motorische Halbseitenzeichen
auf, nach Kontrollangiographie wurde die Indikation zur
akuten Revaskularisation der rechten Hemisphäre über
2 Bypässe gestellt (e). Keywords: Aneurysma,
Angiogramm,
Neurochirurgie
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9. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Angiogramme
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Angiogramme der A. carotis interna rechts nach Subarachnoidalblutung aus einem rupturierten Aneurysma der A. communicans anterior vor (a) und unmittelbar
nach (b) Coil-Embolisation. Minuten später zeigen neuerliche Angiogramme (c) den Verschluss des rechten A1/A2-Winkels am Abgang der A. pericallosa durch aus dem
Aneurysma dislozierte Coil-Schlingen. Die Patientin wurde akut zur mikrochirurgischen Entfernung der Coils und Clippung des Aneurysmas gebracht. Abbildung 8d zeigt das
Aneurysma mit Thrombus an der Rupturstelle und den durch die dünne Wand durchscheinenden Coil. Nach temporärer Clippung der Äste des A.-communicans-anterior-Komplexes
unter Barbiturat-Loading (e) wird das Aneurysma mit Mikroscheren eröffnet (f), die Coils aus dem geöffneten Aneurysma entfernt (g) und das Aneurysma anschließend
regulär geclippt (h). Abbildung 8i zeigt ein intraoperatives Kontrollangiogramm mit durchgängiger, chirurgisch rekonstruierter A. cerebri anterior rechts. Keywords: Aneurysma,
Angiogramm,
Neurochirurgie
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10. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Angiogramme
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Angiographie der A. carotis interna links nach Subarachnoidalblutung aus einem rupturierten Aneurysma
der A. communicans anterior (a). Während der Coil-Embolisation kommt es zu einer schweren Nachblutung,
wie aus dem Kontrastmittel-Extravasat (b) und der Dislokation des Coils in den Subarachnoidalraum (c) zu
sehen ist. Die Intervention musste beendet und die Patientin akut zur Entlastungskraniektomie und mikrochirurgischen
Versorgung des Aneurysmas (d) transportiert werden. Keywords: Aneurysma,
Angiogramm,
Neurochirurgie
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11. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Angiogramme
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Übersichtsangiogramme der A. carotis
interna links dokumentieren ein rupturiertes Mediaaneurysma
(a), welches sich bei selektiver Mikroangiographie
(b) als fusiformes Aneurysma des temporalen
M2-Astes erweist. Mit den damals zur Verfügung stehenden
endovaskulären Methoden konnte nur eine Teilembolisation
des Aneurysmas erzielt werden, welche
keinen effektiven Schutz vor einer weiteren Blutung
darstellte (c). Als therapeutisches Konzept wurde trotz
der rezenten Blutung der therapeutische Gefäßverschluss
unter Bypassschutz festgelegt. Abbildungen 6d
und 6e zeigen das „Trapping“ des Aneurysmas unter
Bypassschutz. Keywords: Aneurysma,
Angiogramm,
Neurochirurgie
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12. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Angiogramme
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Angiogramme der A. carotis interna links zeigen ein breitbasiges blandes Mediaaneurysma (a), welches 1995 ohne 3D-Coils und ohne Ballonprotektion (b) durch
Coil-Embolisation angiographisch suffizient verschlossen werden konnte (c). Monate nach dieser Intervention erlitt der Patient eine erstmalige Subarachnoidalblutung (d).
Kontrollangiographien dokumentierten eine ausgedehnte basale Repermeation des Aneurysmas, welche mit den damaligen endovaskulären Methoden nicht befriedigend
behandelt werden konnte (e). Abbildung 5f zeigt die Exploration und Clippung des Aneurysmas. Im Gegensatz zu Abbildung 1 findet sich eine auffällig dünnwandige, transparente
Aneurysmawand, die intra-aneurysmalen Coils sind gut zu erkennen. Keywords: Aneurysma,
Angiogramm,
Coil,
Neurochirurgie
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13. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Angiogramme
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Angiogramme der A. carotis interna links
zeigen ein großes Aneurysma der A. carotis interna am
Abgang der A. ophthalmica (a). Laufende Kontrollangiographien
nach Coil-Embolisation (b) dokumentierten
wiederholte basale Repermeationen (c), welche mehrfache
Reembolisationen erforderlich machten, bis eine
definitive Versorgung durch therapeutischen Gefäßverschluss
unter Bypassschutz (d, e) erreicht wurde. Keywords: Aneurysma,
Angiogramm,
Coil-Embolisation,
Neurochirurgie
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14. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Mikroaneurysmen
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
3: Beispiele für dünnwandige Mikroaneurysmen, welche im Rahmen der angiographischen Abklärung nicht diagnostiziert und erst durch mikrochirurgische Exploration
als solche erkannt wurden. Angiographie der A. carotis interna rechts zeigt ein mehrfach embolisiertes, rupturiertes Aneurysma der A. communicans anterior (a). Während
der Exploration des Aneurysmahalses findet sich ein < 2 mm großes Aneurysma am Abgang der rechten A. pericallosa (b), welches während der weiteren Präparation ohne
wesentliches mechanisches Trauma rupturiert (c). Angiogramme der A. carotis interna links zeigen ein blandes Mediaaneurysma (d). Im Zuge der mikrochirurgischen Exploration
finden sich multiple, dünnwandige Aneurysmen an der Mediabifurkation (e), welche im Rahmen der interventionellen Therapie als solche nicht erkannt und in weiterer Folge
unversorgt geblieben wären. Abbildung 3f zeigt die Cliprekonstruktion der Mediabifurkation. Keywords: Aneurysma,
Angiographie,
Neurochirurgie,
Operationssitus
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15. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Mikrochirurgische Clippung
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Mikrochirurgische Clippung nach Coil-
Embolisation. Vertebralisangiogramme zeigen die endovaskuläre
Therapie eines rupturierten Basilariskopfaneurysmas
durch Coil-Embolisation (a, b) sowie die
basale Repermeation des Aneurysmas nach 5 Jahren (c)
bei anfänglich stabilem Verschluss. Intraoperative endoskopische
Exploration der Fossa interpeduncularis und
des Basilariskopfs ermöglicht eine exakte Lokalisation
der perforierenden Äste (d) und anschließende exakte
mikrochirurgische Aneurysmaclippung (e). Keywords: Coil-Embolisation,
Klippung,
Neurochirurgie
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16. Gruber A;
Dorfer C;
Bavinzski G;
Standhardt H;
Knosp E
Neurochirurgische Möglichkeiten der Versorgung endovaskulär vorbehandelter zerebraler Aneurysmen. Management von Aneurysmarezidiven, Nachblutungen und endovaskulären Komplikationen
Mikrochirurgische Clippung
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (1): 46-57
Mikrochirurgische Clippung nach Coil-Embolisation. Kontrollangiographie der A. carotis interna rechts 12 Monate nach Coil-Embolisation eines rupturierten, an
einem auswärtigen Zentrum akut versorgten Aneurysmas der A. communicans anterior zeigt eine deutliche basale Repermeation, welche für die Reembolisation ohne „Neck
bridging device“ anatomisch ungeeignet ist (a). Das Volumen der intra-aneurysmalen Coils macht trotz des relativ großen Resthalses die Clippung des Aneurysmas schwierig
(b), erst nach temporärer Clippung der A. cerebri anterior proximal des Aneurysmas (c) ist die Clippung mit 3 Ringclips möglich (d). Intraoperative Angiogramme dokumentieren
den korrekten Aneurysmaverschluss (e, f). Keywords: Coil-Embolisation,
Klippung,
Neurochirurgie
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17. Gruber A;
Frick A;
Dorfer C;
Knosp E
Intrakranielle Hypertension nach aneurysmatischer Subarachnoidalblutung. Rolle der dekompressiven Entlastungskraniektomie im Rahmen des intensivmedizinischen Hirndruckmanagements
Aneurysmatische Subarachnoidalblutung
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2009; 10 (3): 74-80
a: Entlastungskraniektomie zeitgleich mit Aneurysmachirurgie: In einem Drittel der
Fälle wurden Patienten mit aneurysmatischer Subarachnoidalblutung und gleichzeitig
bestehenden raumfordernden intrazerebralen oder subduralen Hämatomen
durch Aneurysmaklippung, Hämatomentleerung und gleichzeitige großflächige
osteoklastische Entlastungskraniektomie behandelt. – Management von intrazerebraler
Massenblutung rechts temporal (A) nach Ruptur eines rechtsseitigen
Mediabifurkationsaneurysmas (B). Die initiale Trepanation wird bereits als ausgedehnte
Entlastungskraniektomie angelegt, durch Hämatomentleerung sowie knöcherne
und durale Dekompression ist eine Rückbildung von Massenverschiebung
und Hirnstammkompression möglich (C). Die akute Entlastung raumfordernder Blutungen
nach Aneurysmaruptur ist an allen neurochirurgischen Fachabteilungen
gängige Praxis und kann bei zeitgerechter Operation vergleichsweise günstige neurologische
Langzeitverläufe ermöglichen.
b: Entlastungskraniektomie nach endovaskulärer Aneurysmatherapie: In unserer
Population fanden sich 2 wesentliche Indikationen zur Dekompressionsoperation
nach initialer endovaskulärer Aneurysmatherapie. In einer Gruppe wurden unmittelbar
nach Embolisation des Aneurysmas [101, 102] Entlastungskraniektomie und
Blutungsentleerung durchgeführt. Dieser Behandlungsalgorithmus wurde in der rezenten
Literatur wiederholt beschrieben [103] und wird naturgemäß kontroversiell
diskutiert, da die Dekompressionsoperation durch die vorausgehende endovaskuläre
Aneurysmatherapie verzögert wird [104–106]. In der anderen Gruppe fanden
sich Patienten, welche im Rahmen des sequenziellen Hirndrucktherapiekonzeptes
Tage nach Aneurysmatherapie therapierefraktäre Hirndruckkrisen entwickelten
und kraniektomiert wurden. – Behandlung von akutem Subduralhämatom rechts
parietal (A) und intrazerebraler Blutung rechts temporomesial (B) nach Ruptur
eines Aneurysmas am Abgang der Arteria communicans posterior (C, D). Nach akuter
Versorgung des Aneurysmas durch Coil-Embolisation (E) wird eine dekompressive
Entlastungskraniektomie durchgeführt (F).
c: Verzögerte Entlastungskraniektomie: Dem in Tabelle 1 dargestellten Therapiekonzept
folgend wurde nach initialer osteoplastischer Kraniotomie und Aneurysmaklippung
bei Eskalation der konservativen Hirndrucktherapie im weiteren intensivmedizinischen
Krankheitsverlauf die Indikation zur Entlastungskraniektomie gestellt.
Die Ursachen der Hirndrucksteigerungen waren sowohl Resthämatome als
auch diffuse Hirnschwellungen und ischämische Territorialinfarkte. – Dekompressive
Entlastungskraniektomie im Rahmen des sequenziellen Hirndrucktherapiekonzepts
zur Behandlung konservativ therapierefraktärer Hirndruckkrisen. Nach initialer
osteoplastischer Trepanation zur chirurgischen Aneurysmatherapie (A) wird bei
zunehmender Hirndruckentgleisung nach Ausschöpfung von Basismaßnahmen und
Standardtherapie sowie nach Ausschluss raumfordernder spasmusassoziierter Infarkte
(B) die Indikation zur Entlastungskraniektomie gestellt (C).
d: Rekraniektomie: In einer weiteren Subgruppe (A) wurde bereits im Zuge der
initialen Aneurysmachirurgie eine osteoklastische Trepanation durchgeführt, deren
suboptimale Größe und Form im weiteren Verlauf schwere Hirndruckkrisen nicht
verhindern konnte. In diesen Fällen wurde in einem Zweiteingriff die ursprüngliche
osteoklastische Trepanation (B) soweit technisch und anatomisch möglich erweitert,
um eine maximale zerebrale Dekompression zu ermöglichen (C). Auch in dieser
Gruppe waren die Ursachen der sekundären Hirndrucksteigerungen multifaktoriell
und beinhalteten sowohl Resthämatome als auch Hirnödeme und ischämische
Territorialinfarkte. Keywords: Aneurysma,
Entlastungskraniektomie,
MRT,
Neurochirurgie
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18. Gruber A;
Dorfer C;
Knosp E
Mediainfarkt und Kraniektomie. Derzeitige Studienlage, Operationsindikationen und organisatorische Aspekte
Therapie
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2008; 9 (4): 12-19
Eine begleitende thrombozytenfunktionshemmende
medikamentöse Therapie erschwert wesentlich alle möglichen neurochirurgischen Maßnahmen (Entlastungskraniektomie, Hirndrucksondenimplantation) und geht mit einem erheblichen Blutungsrisiko einher. Extradural stellt im Besonderen die große Wundfläche mit diffuser
Blutungsneigung an der Innenfläche des Hautlappens ein Problem dar. Subgaleale Hämatome nach osteoklastischer Trepanation wirken sich unmittelbar epidural raumfordernd aus. Saugdrainagen
können wegen der bestehenden Duraeröffnung nicht eingesetzt werden. Der Temporalmuskel ist in vielen Fällen diffus blutig imbibiert und raumfordernd geschwollen. Insgesamt kann dadurch der dekompressive Effekt der Operation reduziert werden (a). Intradural ist im Speziellen die Hirnpunktion zur Implantation von Parenchymsonden
zur Hirndruckmessung problematisch und kann in seltenen Fällen zu Parenchymblutungen führen (b). Keywords: CT,
Neurochirurgie,
Parenchym
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19. Gruber A;
Dorfer C;
Knosp E
Mediainfarkt und Kraniektomie. Derzeitige Studienlage, Operationsindikationen und organisatorische Aspekte
Hemikraniektomie
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2008; 9 (4): 12-19
Die der dekompressiven Hemikraniektomie bei malignem Mediainfarkt zugrundeliegenden pathophysiologischen Überlegungen und wesentliche chirurgischtechnische Aspekte sind schematisch zusammengefasst. In fortgeschrittenen Stadien des raumfordernden Mediainfarkts tragen 2 Faktoren wesentlich zur lebensbedrohlichen
klinisch-neurologischen Verschlechterung bei: (1) Dekompensation der intrakraniellen Druck-Volumenbeziehung mit globaler Hirndrucksteigerung und kritischer Reduktion des zerebralen Perfusionsdrucks. (2) Axiale Hirnstammkompression durch ischämische Schwellung des supratentoriellen Parenchyms, in späteren Stadien transtentorielle Herniation temporomesialer Parenchymbezirke. Die Ziele der dekompressiven Hemikraniektomie sind (1) adäquate Hirndrucksenkung durch großflächige Dekompression der Hemisphäre und (2) suffiziente axiale Hirnstammdekompression durch temporale knöcherne und durale Entlastung. Durch die fokal raumfordernde Wirkung des ischämisch geschwollenen Infarktareals kommt es zu Parenchymshifts, die zu axialer Hirnstammkompression und in fortgeschrittenen Stadien zur Herniation führen können. Durch rechtzeitige suffiziente knöcherne und durale temporobasale Entlastung ist eine axiale Dekompression des verlagerten Hirnstamms (a, b) und Rückbildung der temporomesialen
Herniationszeichen (c, d) zu erreichen. Bei einem raumfordernden Territorialinfarkt der Arteria cerebri media mit globaler Hirndrucksteigerung und deutlicher Mittellinienverlagerung (e) kann durch großflächige Entlastungskraniotomie eine suffiziente Dekompression der Hemisphäre mit deutlicher Senkung des intrakraniellen Drucks und Rückbildung
der Mittellinienverlagerung erzielt werden (f). Vor dem Hintergrund der exponentiellen intrakraniellen Druck-Volumenbeziehung ist eine rasche Dekompensation im Vorfeld der Operation möglich, andererseits eine ebenso rasche Rekompensation nach zeitgerechter Entlastungskraniotomie (g). Die wesentliche Hirndrucksenkung und Steigerung
der zerebralen Gewebsoxygenierung findet erst nach Eröffnung der Dura statt (h). Keywords: Hemikraniektomie,
Neurochirurgie,
Schema
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