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Krause und Pachernegg
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Suchergebnis - Abbildungen und Graphiken
 
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3921. Frommel M; Geisthövel F; Ochsner A; Kohlhase J; Noss U; Nevinny-Stickel-Hinzpeter C
Welche Untersuchungsmethoden betreffen die Neuregelung der Präimplantationsdiagnostik (PID) durch §3a Embryonenschutzgesetz (ESchG) und die das Verfahren regelnde Rechtsverordnung (PIDV)?
PID-Algorithmus
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (1): 6-17
Die Indikationsbereiche für eine Präimplantationsdiagnostik (PID) werden algorithmisch nach reproduktionsbiologischen und juristischen Gesichtspunkten unterteilt. Wird an den sicher nicht mehr totipotenten, schon stark differenzierten Trophektodermzellen (TE-Zellen) der Blastozyste ein PID-Verfahren eingeleitet, und ist die handlungsleitende Absicht die Herbeiführung einer Schwangerschaft, z. B. im Zustand nach Tot- und Fehlgeburten beim Wunschelternpaar, kann ein solches Verfahren nach den Maßgaben des ursprünglichen Embryonenschutzgesetzes (ESchG) von 1991 durchgeführt werden. Hierbei spielt auch das Selbstbestimmungsrecht der Patientin (§4 Abs. 1 Nr. 2 ESchG) ein führende Rolle. Die Neuregelung nach §3a ESchG/PID-Verordnungen (PIDV) trifft nicht zu. Genauso ist unter denselben Voraussetzungen die Indikationsstellung bei der Frage monogenetischer Erkrankungen zu bewerten, wenn die Schwelle, bis zu der bei einem hypothetischen Fallvergleich dem Recht der Frau auf einen erlaubten Schwangerschaftsabbruch Vorzug gegeben würde (§218ff Strafgesetzbuch), nicht überschritten ist. Auch ein Screeningverfahren auf Aneuploidie des Embryos ist bei den genannten Voraussetzungen erlaubt. Die Neuregelung nach §3a ESchG/PIDV muss beachtet werden, wenn bei monogenetischen Erkrankungen die o. g. Schwelle überschritten wird, oder wenn das PID-Verfahren am 8-Zellfurchungsstadium, in dem eine Totipotenz einzelner Blastomeren noch möglich sein kann, angewendet werden soll. Am Embryoblasten darf wegen möglicher schwerer Schäden an der Integrität der Blastozyste kein PID-Verfahren durchgeführt werden.

Keywords: EthikIndikationsbereichPIDPräimplantationsdiagnostikRechtSchema
3922. Marhold F; Berger-Brabec S; Ungersböck K
Spontane spinale Hämatome
Laminektomie
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 34-37
Intraoperativer Situs einer Laminektomie C6 (Patient aus Abbildung 1). (a) Die Laminektomie C6 ist durchgeführt, das Hämatom dargestellt. (b) Eröffnung der beginnend bindegewebig organisierten Membran. (c) Vorsichtige Entfernung des Hämatoms: Aufgrund der Konsistenz wird dies unter Spülung und Absaugung mechanisch durchgeführt. Beachte: Der Duralsack wird wieder in der Tiefe sichtbar. (d) Vollständige Entfernung des Hämatoms, der Duralsack ist wieder voll entfaltet, keine Kompression mehr vorhanden.

Keywords: HWSHämatomLaminektomieOperationssitus
3923. Marhold F; Berger-Brabec S; Ungersböck K
Spontane spinale Hämatome
Spinales Hämatom
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 34-37
Magnetresonanztomographie der Halswirbelsäule, T2-gewichtete Sequenz. (a) Präoperativ, sagittal: Es besteht eine massive, von dorsal kommende Raumforderung vom Unterrand C5 bis Oberrand C7, mit Punctum maximum C6. Der Duralsack ist massiv komprimiert. (b) Postoperativ, sagittal: Laminektomie C6 durchgeführt, vollständige Entlastung des Spinalkanals, beachte die vergleichsweise geringe radiologische Myelopathie. (c) Präoperativ, axial: Das von dorsal kommende Hämatom komprimiert den Duralsack nahezu vollständig auf wenige Millimeter, kein ventraler Liquorsaum erhalten. (d) Postoperativ, axial: Bewegungsartefakte, der Duralsack wieder vollständig entfaltet.

Keywords: HWSHämatomMRT
3924. Gruber A; Knosp E
Auf einen Blick: Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 28-32
Coilembolisation unter Karotisverschluss und zerebraler Revaskularisation über arteriellen Low-flow-Doppelpedikelbypass. In MRI (a), MR-Angiographie (b) und Katheterangiographie (c) findet sich nach Schädel-Hirn-Trauma eine deutliche linksseitige Bulbusprotrusion, eine für CCFs Barrow-Typ A typische Darstellung der in den Sinus cavernosus einmündenden venösen Strukturen und eine ausgeprägte Verletzung der intrakavernösen Arteria carotis interna links. Das Ausmaß der Karotisverletzung macht einen endovaskulären rekonstruktiven Fistelverschluss unter Erhaltung des Karotislumens unmöglich. Da bei bewusstlosen Patienten die Toleranz gegenüber therapeutischen endovaskulären Gefäßverschlüssen nur angiographisch, jedoch nicht neurologisch überprüfbar ist, wurde im konkreten Fall an den endovaskulären Karotis- und Fistelverschluss eine zerebrale Revaskularisationsoperation angeschlossen. (d) zeigt die angiographische Füllung der Arteria carotis communis links nach Gefäßverschluss und Bypassoperation. Weite Teile der linken Hemisphäre werden über 2 arterielle Low-flow-Bypässe versorgt. (e) und (f) zeigen die zusätzlich bestehenden Cross-flow- Verhältnisse am Circulus Willisi über die Arteria communicans anterior und Arteria communicans posterior.

Keywords: AngiographieCCFKarotis-Sinus-cavernosus-FistelMR-AngiographieMRI
3925. Gruber A; Knosp E
Auf einen Blick: Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 28-32
CCF-Coilembolisation unter Verschluss des intrakavernösen Karotislumens bei suffizienten Cross-flow-Verhältnissen am Circulus Willisi. Bei ausgeprägter ophthalmologischer Symptomatik (Bulbusprotrusion, Chemose, ciliare Injektion) nach Schädel-Hirn-Trauma (a) findet sich angiographisch ein Subtotalverschluss der Arteria carotis interna rechts mit einer traumatischen Gefäßzerreißung innerhalb des rechten Sinus cavernosus. Die CCF Barrow-Typ A wird kollateral über die linke Arteria carotis interna über den Circulus Willisi gespeist (b). Über einen kontralateralen Mikrokatheterzugang von links (c) ist der Fistelverschluss unter gleichzeitigem Verschluss der posttraumatisch dissekativ subtotal verschlossenen Arteria carotis interna rechts möglich (d,e). Die fisteltypische ophthalmologische Symptomatik remittierte kurz nach dem Eingriff weitgehend (f).

Keywords: AngiographieCCFFotoKarotis-Sinus-cavernosus-Fistel
3926. Gruber A; Knosp E
Auf einen Blick: Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 28-32
CCF-Coilembolisation unter Rekonstruktion des intrakavernösen Karotislumens. (a) Angiographie der Arteria carotis communis in seitlichem Strahlengang. Durch eine posttraumatische High-flow-CCF Barrow-Typ A kommt es zu einer deutlichen Arterialisierung des Sinus cavernosus mit retrograder Fisteldrainage über den Sinus sphenoparietalis und insbesondere über dilatierte piale Venen. (b) Über einen transarteriellen Mikrokatheterzugang kann durch die traumatische Karotiswandverletzung hindurch der Sinus cavernosus erreicht und mit thrombogenen Coils unter Erhalt des Karotislumens embolisiert werden. (c) Auf postinterventionellen Angiographien finden sich nach Fistelverschluss keine frühen, arterialisierten fisteldrainierenden Venen mehr, die Arteria carotis interna ist in ihrem intrakavernösen Segment rekonstruiert und die angiographische Füllung des Hirnparenchyms ist merklich besser.

Keywords: AngiographieCCFKarotis-Sinus-cavernosus-Fistel
3927. Gruber A; Knosp E
Auf einen Blick: Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 28-32
Venöse Drainagemuster. (a) Angiographie der Arteria carotis communis in seitlichem Strahlengang. Arterialisierung und retrograde Füllung der Vena ophthalmica superior, welche als Drainage für eine traumatische CCF Barrow-Typ A dient. (b) Angiographie der Arteria carotis communis in seitlichem Strahlengang. Massive Arterialisierung des Sinus cavernosus und retrograde Drainage einer traumatischen CCF Barrow-Typ A über den Sinus petrosus inferior. (c) Angiographie der Arteria carotis interna links in anteroposteriorem Strahlengang. Ein wesentlicher Teil der venösen Drainage erfolgt über die interkavernösen duralen Sinus nach kontralateral rechts und weiter über den Sinus petrosus inferior. (d) Angiographie der Arteria carotis communis rechts in anteroposteriorem Strahlengang. Deutliche Arterialisierung und Dilatation pialer Hirnvenen, welche über einen retrograd perfundierten Sinus sphenoparietalis in die venöse Drainage einbezogen werden und diese Fistel dadurch zu einer blutungsbereiten zerebralen Gefäßerkrankung machen.

Keywords: AngiographieCCFKarotis-Sinus-cavernosus-Fistel
3928. Gruber A; Knosp E
Auf einen Blick: Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Karotis-Sinus-cavernosus-Fistel
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 28-32
Barrow-Klassifikation von Karotis-Sinus-cavernosus-Fisteln. Nach [2].

Keywords: Barrow-KlassifikationCCFKarotis-Sinus-cavernosus-Fistel
3929. Gatterbauer B; Kitz K
Gamma-Knife-Radiochirurgie bei Sinus-cavernosus-Meningeomen
Sinus-cavernosus-Meningeom
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 18-23
Nach 13 Jahren Follow-up fast komplette Tumorschrumpfung, Klinik idem, postoperative Beschwerden unverändert.

Keywords: Gamma-Knife-RadiochirurgieSinus-cavernosus-Meningeom
3930. Gatterbauer B; Kitz K
Gamma-Knife-Radiochirurgie bei Sinus-cavernosus-Meningeomen
Sinus-cavernosus-Meningeom
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 18-23
Patientin, 47 a, 2× voroperiertes endotheliomatöses Meningeom, GKN 1994, 16/32 Gy, PTV 16 cm3

Keywords: Gamma-Knife-RadiochirurgieSinus-cavernosus-Meningeom
3931. Gatterbauer B; Kitz K
Gamma-Knife-Radiochirurgie bei Sinus-cavernosus-Meningeomen
Sinus-cavernosus-Meningeom
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 18-23
MR-Kontrolle 2005, deutliche Schrumpfung des Tumors nach Gamma Knife

Keywords: Gamma-Knife-RadiochirurgieMRSinus-cavernosus-Meningeom
3932. Gatterbauer B; Kitz K
Gamma-Knife-Radiochirurgie bei Sinus-cavernosus-Meningeomen
Sinus-cavernosus-Meningeom
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 18-23
Gamma-Knife-Dosisplan 2000: 14/18 Gy , 50 % Isodose, PTV 12,1 cm

Keywords: Gamma-Knife-RadiochirurgieSinus-cavernosus-Meningeom
3933. Gatterbauer B; Kitz K
Gamma-Knife-Radiochirurgie bei Sinus-cavernosus-Meningeomen
Sinus-cavernosus-Meningeom
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 18-23
Sinus-cavernosus-Meningeom rechts, Patientin, 74 a.

Keywords: Gamma-Knife-RadiochirurgieSinus-cavernosus-Meningeom
3934. Gatterbauer B; Kitz K
Gamma-Knife-Radiochirurgie bei Sinus-cavernosus-Meningeomen
Sinus-cavernosus-Meningeom
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 18-23
Follow-up 2007: Tumor regredient, Chiasma nicht mehr angehoben, Abstand zwischen Tumor und Chiasma opticum, klinisch symptomfrei.

Keywords: Gamma-Knife-RadiochirurgieSinus-cavernosus-Meningeom
3935. Gatterbauer B; Kitz K
Gamma-Knife-Radiochirurgie bei Sinus-cavernosus-Meningeomen
Gamma-Knife-Dosisplan
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 18-23
Gamma-Knife-Dosisplan 1999: 14/28 Gy, 50 % Isodose, chiasmaanliegender Tumoranteil außerhalb der 50 % Isodose, 9,5 Gy Dosisbelastung des lat. Chiasmas, PTV: 18,5 cm3.

Keywords: Gamma KnifeSinus-cavernosus-Meningeom
3936. Gatterbauer B; Kitz K
Gamma-Knife-Radiochirurgie bei Sinus-cavernosus-Meningeomen
Sinus-cavernosus-Meningeom
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 18-23
Patientin, 64 a, Sinus-cavernosus-Meningeom links, Symptome: leichte gelegentliche Kopfschmerzen, kein Gesichtsfelddefekt. Chiasma durch Tumor angehoben, glatte, konvexe Außenkontur.

Keywords: Gamma-Knife-RadiochirurgieSinus-cavernosus-Meningeom
3937. Dreier JP; Vajkoczy P; Bohner G; Graf R; Vatter H; Sakowitz OW; Martus P; Dohmen C; Sarrafzadeh A; Scheel M; Major S; Woitzik J
"Spreading Depolarization" bei Migräneaura und Schlaganfall im menschlichen Gehirn
Spreading Depolarization - Mensch - Tier
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 8-17
Vergleich zwischen epileptischer Anfallsaktivität und „Spreading Depolarization“ in der Hirnrinde von Mensch und Nagetier. Messung der langsamen Gleichstrompotenzialänderungen („direct current“ [DC]), auf denen schnelle Potenzialänderungen („alternating current“ [AC]) reiten. In der Abbildung ist ein relativ seltenes Ereignis dargestellt, bei dem epileptische Anfallsaktivität in eine „Spreading Depolarization“ übergeht. Das Phänomen ermöglicht es dem Betrachter, die Größe der DC-Änderungen unmittelbar zu vergleichen, die während epileptischer Anfallsaktivität einerseits und „Spreading Depolarization“ andererseits typischerweise auftreten. Dabei wird deutlich, dass die negative DC-Änderung im Extrazellulärraum während „Spreading Depolarization“ ungefähr 5× größer ist als die während epileptischer Anfallsaktivität. Dieses Verhältnis gilt im Prinzip auch für alle anderen ionalen und Stoffwechseländerungen intra- und extrazellulär im Hirngewebe, die während „Spreading Depolarization“ um ein Vielfaches größer sind als während epileptischer Anfallsaktivität. Die kleinen Zacken im AC-Signal, die während epileptischer Anfallsaktivität auf dem DC-Potenzial reiten, entstehen als Folge der pathologischen Aktivität der Nervenzellen, die während eines epileptischen Anfalls synchron und hochfrequent Aktionspotenziale feuern. Die kleinen Zacken sind aber nicht die Aktionspotenziale selbst, sondern entsprechen Summenpotenzialen im Extrazellulärraum, die von postsynaptischen Potenzialen herrühren. Diese postsynaptischen Potenziale sind eine mittelbare Folge der präsynaptisch fortgeleiteten Aktionspotenziale, da die Aktionspotenziale präsynaptisch die Freisetzung von Botenstoffen nach sich ziehen, die ihrerseits postsynaptische Potenziale hervorrufen. Im Gegensatz zur epileptischen Anfallsaktivität ist die „Spreading Depolarization“ durch eine relativ glatte Linie gekennzeichnet, da die Nervenzellen während „Spreading Depolarization“ ihre Fähigkeit verlieren, Aktionspotenziale zu generieren. Deshalb entstehen auch keine postsynaptischen Potenziale mehr. Dieser Verlust an Nervenzellaktivität wird als „Spreading Depression“ der neuronalen Aktivität bezeichnet (besser zu sehen in Abbildung 1). Die „Spreading Depolarization“ beim Menschen wurde mithilfe eines subduralen Elektrodenstreifens aufgezeichnet. Der Patient hatte eine aneurysmatische Subarachnoidalblutung. Der Elektrodenstreifen wurde nach Ligatur des Aneurysmas durch den Neurochirurgen implantiert. Der gelbe Kreis im Computertomogramm rechts markiert 2 Elektroden des Streifens an der Hirnoberfläche. Die „Spreading Depolarization“ bei der Ratte wurde mit einer Mikroelektrode im entorhinalen Kortex eines Hirnschnitts aufgezeichnet (Ableitort: gelber Kreis rechts). Der Hirnschnitt wurde von künstlichem Liquor umspült, dem Magnesium fehlte. In diesem Niedrigmagnesium-Modell kommt es typischerweise sowohl zu epileptischer Anfallsaktivität als auch zu „Spreading Depolarizations“. Da diese Messung nicht an der Hirnoberfläche sondern direkt in der Hirnrinde erfolgte, sind die Potenzialänderungen markanter und etwas größer als die der In-vivo-Messungen am Menschen oben in der Abbildung. In humanen Hirnschnitten, die nach epilepsiechirurgischen Eingriffen zur Verfügung stehen, sind die in der Hirnrinde gemessenen Amplituden von „Spreading Depolarizations“ allerdings ähnlich markant und gleich groß oder sogar etwas größer als bei der Ratte [21]. Die Abbildung der „Spreading Depolarization“ an der Ratte ist modifiziert nach [Dreier JP. Physiologische und pharmakologische Eigenschaften der Niedrig-Magnesium-Epilepsie im Temporallappenpräparat der Ratte. Dissertation, Universität zu Köln, 1993].

Keywords: Epilepsie
3938. Dreier JP; Vajkoczy P; Bohner G; Graf R; Vatter H; Sakowitz OW; Martus P; Dohmen C; Sarrafzadeh A; Scheel M; Major S; Woitzik J
"Spreading Depolarization" bei Migräneaura und Schlaganfall im menschlichen Gehirn
Spreading Depolarization
Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2013; 14 (1): 8-17
„Spreading Depolarization“ beim Menschen. Die langsame Gleichstrompotenzialänderung („direct current“ [DC]) im Frequenzbereich unterhalb von etwa 0,05 Hz identifiziert die „Spreading Depolarization“. Die oberen 4 Spuren zeigen eine „Spreading Depolarization“, die sich zwischen vier 1 cm voneinander entfernt liegenden subduralen Elektroden ausbreitet. Zu beachten ist die enorme Größe dieser bioelektrischen Signale des Gehirns. In den darunterliegenden 4 Ableitungen ist die „Spreading Depression“ der hirnelektrischen Aktivität im Frequenzbereich oberhalb von 0,5 Hz des Elektrokortikogramms (ECoG) dargestellt, die die „Spreading Depolarization“ begleitet. Deutlich erkennbar ist, dass es sich bei „Spreading Depolarization“ und „Spreading Depression“ um 2 unterschiedliche Signale mit unterschiedlicher Dauer handelt. Die unteren 4 Spuren zeigen, abgesehen von Optode 2, eine im Wesentlichen physiologische zerebrale Blutflussantwort (ZBF) mit einem initialen Anstieg („Spreading Hyperemia“; Messung mittels Laser-Doppler-Sonden). Optode 2 zeigt einen minimalen Abfall des Blutflusses, der aber noch nicht als „Spreading Ischemia“ gewertet werden kann.

Keywords: ECoG
3939. Wallner H
Supragenualer retrograder Zugang bei chronischen Verschlüssen der Arteria femoralis superficialis nach frustraner antegrader Angioplastie
Ergebnis
Zeitschrift für Gefäßmedizin 2013; 10 (1): 10-12
Nach Stentangioplastie

Keywords: AngiographieArteria femoralis superficialisGefäßmedizin
3940. Wallner H
Supragenualer retrograder Zugang bei chronischen Verschlüssen der Arteria femoralis superficialis nach frustraner antegrader Angioplastie
Intraluminales Sealing
Zeitschrift für Gefäßmedizin 2013; 10 (1): 10-12
Intraluminales Sealing der distalen Punktionsstelle.

Keywords: AngiographieArteria femoralis superficialisGefäßmedizin
3941. Wallner H
Supragenualer retrograder Zugang bei chronischen Verschlüssen der Arteria femoralis superficialis nach frustraner antegrader Angioplastie
Snarekit
Zeitschrift für Gefäßmedizin 2013; 10 (1): 10-12
Bergung des retrograd eingeführten Drahtes via Snarekit.

Keywords: AngiographieGefäßmedizinSnarekit
3942. Wallner H
Supragenualer retrograder Zugang bei chronischen Verschlüssen der Arteria femoralis superficialis nach frustraner antegrader Angioplastie
Punktion - Arteria femoralis superficialis
Zeitschrift für Gefäßmedizin 2013; 10 (1): 10-12
Erfolgreiche Punktion der distalen Art. femoralis superficialis rechts.

Keywords: AngiographieArteria femoralis superficialisGefäßmedizinOperationssitus
3943. Wallner H
Supragenualer retrograder Zugang bei chronischen Verschlüssen der Arteria femoralis superficialis nach frustraner antegrader Angioplastie
Arteria femoralis superficialis
Zeitschrift für Gefäßmedizin 2013; 10 (1): 10-12
Langstreckiger Verschluss der linken Art. femoralis superficialis ohne proximalen Gefäßstumpf.

Keywords: AngiographieArteria femoralis superficialisGefäßmedizin
3944. Lunenfeld B
What Did We Learn in the Last 50 Years and what are Our Expectations for the Future of Reproductive Medicine
Injection of autologous purified mitochondria
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 126-129
Injection of autologous purified mitochondria. Oocyte stem cells are purified from the other cells, in the ovarian cortex and the mitochondria is extracted from the stem cells. In order to satisfy legal, ethical and scientific criteria the source of the mitochondrial activity must meet two requirements: the mitochondria must be obtained from the same individual as the oocyte (autologous) and the mitochondria must be germ line quality (undamaged and free of mutations).

Keywords: Mitochondriaoocytesingle spermatozoonstem cell
3945. Lunenfeld B
What Did We Learn in the Last 50 Years and what are Our Expectations for the Future of Reproductive Medicine
Rate of OHSS per ART cycle initiated
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 126-129
Rate of OHSS per ART cycle initiated. Sources: Europe, UK, Germany: 2007 results from ESHRE [De Mouzon et al., 2012]; Canada: 2009 results from Canadian ART register (2011); USA: 2009 results from US CDC report (2011); Japan:2008 results from Japan Society of Obstetrics & Gynecology; Australia/New Zealand: 2009 results from Australian Institute of Health and Welfare report (2011).

Keywords: ARTOHSS
3946. Lunenfeld B
What Did We Learn in the Last 50 Years and what are Our Expectations for the Future of Reproductive Medicine
Number of ET transferred and resulting multiple deliveries
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 126-129
Number of ET transferred and resulting multiple deliveries. During 13 years (1997–2009) in Europe multiple delivery rates declined by 32% and triplets by 78%. Source: European registry by ESHRE 2008 (CDC 2010); Assisted reproductive technology in Australia and New Zealand 2009.

Keywords: Embryoembryo transferImplantation
3947. Lunenfeld B
What Did We Learn in the Last 50 Years and what are Our Expectations for the Future of Reproductive Medicine
Rate of live-birth delivery per initiated cycle
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 126-129
Rate of live-birth delivery per initiated cycle (variations due to age distribution and protocol use). Sources: Europe, UK, Germany: 2007 results from ESHRE [De Mouzon et al., 2012]; Canada: 2009 results from Canadian ART register (2011); USA: 2009 results from US CDC report (2011); Japan: 2008 results from Japan Society of Obstetrics & Gynecology; Australia/New Zealand: 2009 results from Australian Institute of Health and Welfare report, 2011.

Keywords: LBRlive birth rate
3948. Lunenfeld B
What Did We Learn in the Last 50 Years and what are Our Expectations for the Future of Reproductive Medicine
Success in ART
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 126-129
Success in ART as measured by LBR: Improved since 1981 from 5–10% to 24–40%.

Keywords: ARTLBRlife birth rate
3949. Götte M; Kiesel L
Endocrine Aspects of Endometrial Stem Cell Function in Reproductive-Age Women
Effects of estrogen on adult stem cell recruitment
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 120-125
Effects of estrogen on adult stem cell recruitment. Estrogen stimulates cytokine secretion by ER+ cells withing the endometrial stem cell niche, leading to an activation of ER- endometrial stem cells (lower left panel). In addition, estrogen modulates the release of bone-marrow-derived CD133+ endothelial progenitor cells into the circulation right panel. See text for details.

Keywords: cytokineEstrogenstem cell
3950. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
General principle of therapy for recurrent endometriosis
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
General principle of therapy for recurrent endometriosis. An individual therapy plan must be discussed and defined with each patient.

Keywords: endometriosistherapy
3951. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Results of various long-term treatments
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Results of various long-term treatments for recurrent endometriosis. Mod. from [84].

Keywords: GnRHoral contraceptivesprogestin
3952. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Mechanisms of action of GnRH agonists
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Mechanisms of action of GnRH agonists: By desensitising the pituitary, a pseudomenopausal situation is created.

Keywords: GnRH
3953. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Progestins for endometriosis
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Possible mechanisms of action of progestins for endometriosis.

Keywords: endometriosisprogestintherapy
3954. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Biological activity of various progestins
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Biological activity of various progestins based on the transformation dose and the dosages used to treat endometriosis.

Keywords: endometriosisprogestintherapy
3955. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Endoscopically and histologically confirmed endometriosis
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Combined treatment principle for endoscopically and histologically confirmed endometriosis, which needs to be adapted to the individual case.

Keywords: combined treatmentendometriosis
3956. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Adenomyosis uteri interna
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Adenomyosis uteri interna. (a): In the sonographic cross-section, the inhomogeneous appearance of the myometrium can be seen with a poorly delineated area of adenomyosis (unlike myomas); (b): Doppler sonography shows the increased perfusion in the area of adenomyosis (US images: Elsässer, Heidelberg); (c): The endometrial focus visible within the uterine muscles (HE, 12,5 ×); (d): With a higher magnification, the glands and the cytogenic stroma can be clearly discerned (HE, 40 ×)

Keywords: adenomyosisuteri interna
3957. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Deeply infiltrating endometriosis
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Deeply infiltrating endometriosis: macroscopic view of the resected part of the rectum (a) and microscopic image (b), showing that even in such an extensive case, the mucosa of the rectum can be intact and coloscopy cannot be used to confirm the diagnosis.

Keywords: infiltrating endometriosis
3958. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Deeply infiltrating endometriosis
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Deeply infiltrating endometriosis: surgical site. (a): Fibrotic tumour infiltrating the rectum; (b): Resection with good safety margin, saving the posterior wall of the rectum and the mesorectum.

Keywords: fibrotic tumourinfiltrating endometriosis
3959. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Endometrial cyst
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Endometrial cyst in the area of the ovary. (a): Left-sided endometrial cyst of the ovary with adhesions and concomitant reactive inflammation; (b): Ultrasound view of an endometrial cyst: homogeneous, low internal echo (bleeding) and thickened cyst wall; cap-shaped residual ovary on right picture margin (Elsässer, Heidelberg); (c): Extensive, endocrinically inactive endometrial cyst of the ovary with bleeding (HE, 25,5 ×); (d): Florid, endocrinically active endometrial cyst of the ovary within the hyperplastic cyst wall (HE, 40 ×).

Keywords: endometrial cystovary
3960. Schweppe KW; Rabe T; Langhardt M; Woziwodzki J; Petraglia F; Kiesel L
Endometriosis – Pathogenesis, Diagnosis, and Therapeutic Options for Clinical and Ambulatory Care
Vicious circle in the endometrial focus
Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2013; 10 (Sonderheft 1): 102-119
Vicious circle in the endometrial focus maintains the proliferation and inflammatory reaction: (1) local estrogen is produced by aromatase activation; (2) estrogens stimulate prostaglandin synthesis via the activation of the COX-2 enzyme; (3) Prostaglandin E-2 again stimulates aromatase. Whether the aromatase is activated in the endometrial lesion itself or in the surrounding zissue (fat, peritoneum) is controversial.

Keywords: endometrial lesionmetabolismProstaglandin
 

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