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1. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
Elektrodenposition
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
Elektrodenposition an Extremitäten (A), und Thorax (B und C).
MCL: Medioklavikularlinie. AAL: Anteriore Axillarlinie. MAL: Mittlere Axillarlinie.
(B: Shutterstock 2293671173, modifiziert. C: Shutterstock 2238871047 Sebastian Kaulitzki, modifiziert. Abdruck mit Shutterstock-Lizenz.)

Keywords: EKGEKG-ElektrodenpositionKardiologieSchema
2. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
Ergänzende Ableitungen
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
Position der ergänzenden Ableitungen V₇–V₉ (A). Präkordiale und posteriore Ableitungen bei einem 81-Jährigen mit Verschluss des Ramus circumflexus 5 Stunden nach Schmerzbeginn im Vergleich mit normalem EKG (B). Beim akuten Posteriorinfarkt bieten V₁–₃ die spiegelbildliche Information der posterioren Ableitungen V₇–₉ sowohl betreffend den QRS als auch das ST-Segment: reziproke Überhöhung und Verbreiterung der R-Welle als Spiegelbild der Q-Welle posterior sowie ST-Senkung als Spiegelbild der posterioren ST-Hebung, gefolgt von einer terminal positiven T-Welle. Normalerweise repräsentiert die kleine, schmale (bis 30 ms) R-Welle in V₁ und V₂ die initiale septale Aktivierung (1), worauf die gleichzeitige Aktivierung des rechten und linken Ventrikels erfolgt (2), repräsentiert durch die S-Welle. Der Summenvektor weist aufgrund der größeren Muskelmasse des linken Ventrikels nach posterior. Beim akuten Posteriorinfarkt kommt es auch im linken Ventrikel zu einem initialen elektrischen Summenvektor nach anterior, resultierend in einer etwas überhöhten, vor allem aber verbreiterten R-Welle präkordial. Alle infarktbedingten Veränderungen sind in den präkordialen Ableitungen besser zu erkennen als in den posterioren.

Keywords: EKGergänzende AbleitungenKardiologiePositionSchema
3. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
Ergänzende Ableitungen
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
Anatomische Beziehung der Brustwandableitungen sowie der ergänzenden Ableitungen V₃R und V₄R zu den Herzabschnitten, illustriert anhand 3D-CT-Rendering (links) und Illustration der Projektion der Brustwandableitungen auf das Herz anhand eines Transversalschnitts.

Keywords: 3D-CTBrustwandableitungenEKGergänzende AbleitungenKardiologieSchema
4. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
Elektrodenplatzierung
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
EKGs einer 61-jährigen Patientin mit ischämischer Kardiomyopathie. Oben: Platzierung der Armelektroden unterhalb der Clavicula am Rand des Deltoideus, Beinelektroden in Nabelhöhe (oberhalb des Hosenbunds), seitlich abdominal annähernd die Mason/Likar-Position. Unten: Ordnungsgemäße Platzierung knapp oberhalb der Hand- und Fußgelenke.
Es ergibt sich bei Platzierung am Rumpf in der Frontalebene eine massive Drehung der QRS-Achse nach rechts mit scheinbarem linksposteriorem Hemiblock. In den Brustwandableitungen liegt die QRS-Transition bei V₄/₅ statt V₅/₆. Zusätzlich relevante Veränderungen sowohl der QRS-Morphologie als auch des ST-T-Segments.

Keywords: ArmelektrodenEKGKardiologiePlatzierung
5. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
Low-Pass-Filterung
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
EKG-Dokumentation der Beendigung einer Slow-Fast-AV-Knoten-Reentry-Tachykardie (AVNRT) mit Adenosin bei einem 18-jährigen Patienten. Registrierung mit einem im Notarztsystem verwendeten kompakten Kombinationsgerät mit Monitor (inklusive O₂-Sättigung, Blutdruck, Kapnometrie), Defibrillator und technologisch relativ einfachem EKG-Modul. Optimale Signalkette durch Verwendung von Klebeelektroden. Die Filterung ist am Streifen ersichtlich. Der HPF lässt eine nicht störende Grundlinienschwankung zu. Der LPF-Cut-off von 150 Hz zeigt durch seine hohe zeitliche Auflösung die hochfrequente Fragmentierung des QRS in der 2. Hälfte der Aufzeichnung. Die (durch Pfeile markierten) P-Wellen während der AVNRT sind schmal und hoch durch die gleichzeitige schnelle retrograde Aktivierung beider Vorhöfe. Das Beispiel zeigt, dass auch mit technologisch einfacheren EKG-Geräten qualitativ hochwertige EKGs registriert werden können. Das Vorhandensein von sehr hochfrequenten, in jedem Herzzyklus sich wiederholenden Signalen ist ein gutes Kriterium, um die Qualität der Low-Pass-Filterung zu erkennen.

Keywords: EKGEKG-Filterunghohe FrequenzKardiologieLow-Pass-FilterLPF-Cut-off
6. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
Low-Pass-Filterung
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
EKGs eines 64-jährigen Patienten mit postmyokarditischer Kardiomyopathie und ausgedehnten Late- Enhancement-Arealen in der Magnetresonanztomographie. Ein EKG wurde mit LPF-Cut-off 40 Hz registriert, neuerliche Registrierung mit identer Elektrodenlage mit 150 Hz. Sinusrhythmus mit PQ 200, bifaszikulärer Block, massive Fragmentierung des QRS. Diese hochfrequenten Komponenten des QRS werden bei 40-Hz-Filterung zu einem großen Teil weggefiltert oder abgerundet. Die QRS-Amplitude ist in einigen Ableitungen kleiner, in V₃ jedoch führen die nicht aufgelösten Fragmentierungen aufgrund eines Summierungseffekts und Interpolation fälschlich zu einer größeren QRS-Amplitude als bei 150-Hz-Filterung. Bei 40 Hz Filterung deutlich weniger „verzitterte“ Grundlinie. Der proprietäre HPF ist nicht aktiviert, der Cut-off bei 0,04 Hz. Dies führt zu deutlicher Grundlinienschwankung, die aber die Diagnostik nicht stört.
Oben am Beginn der Aufzeichnung grobe Grundlinienschwankung bei nicht intakter Signalkette (meist mangelnder Elektrodenkontakt), unten geringer, durch Atmung verursacht.

Keywords: EKGEKG-Filterunghohe FrequenzKardiologieLow-Pass-FilterLPF-Cut-off
7. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
Low-Pass-Filterung
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
EKGs einer 81-jährigen Patientin. Biventrikuläre Stimulation bei Vorhofflimmern und stattgehabter Ablation des AV-Knotens. Der linksventrikuläre Stimulus erfolgt 30 msec früher als der rechtsventrikuläre. Registrierung der beiden EKGs unmittelbar hintereinander. Geändert wurde lediglich der Low-Pass-Filter von 40 auf 150 Hz (siehe technische Angaben unterhalb des Tracings).
Bei einem Cut-off von 40 Hz sind die Amplituden der Stimulationsimpulse wesentlich niedriger. Der rechtsventrikuläre Stimulus ist in den Extremitätenableitungen in beiden Registrierungen nicht zu erkennen. In den Brustwandableitungen ist dieser beim Cut-off von 40 Hz praktisch nicht, bei 150 Hz in V₄, V₅ und V₆ klar erkennbar (Pfeile). Zu beachten ist auch die wesentlich höhere Amplitude der QRS-Komplexe beim Cut-off von 150 Hz. Die Grundlinie erscheint im Vergleich mit 40 Hz etwas „verzittert“.

Keywords: EKGEKG-Filterunghohe FrequenzKardiologieLow-Pass-FilterLPF-Cut-off
8. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
High-Pass-Filter
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
Anwendung eines digitalen HPF mit 0,56-Hz-Cut-off, verglichen mit 0,04 Hz: Das Kürzel ADS kennzeichnet die Anwendung eines proprietären digitalen „Zero Phase Distortion-“ (ZPD-) Filters. Das Kurvenbild bleibt unverändert. Der in V₂ milde „baseline shift“ wird eliminiert, alle QRS-Komplexe befinden sich auf gleicher Höhe.

Keywords: EKGEKG-FilterungHigh-Pass-FilterHPF-Cut-offKardiologieniedrige Frequenz
9. Glaser F; Rohla M; sen.
Technologie des 12-Ableitungs-Elektrokardiogramms – Review und Empfehlungen // 12-Lead electrocardiogram technology – review and recommendations
High-Pass-Filter
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2025; 32 (1-2): 4-12
EKG-Beispiel mit HPF-Cut-off von 0,05; 0,1; 0,5 und 1 Hz. Das Ende des QRS ist durch die in den inferioren Ableitungen erkennbare J- Wave definiert (senkrechte Linien). Ab dem 0,5-Hz-Cut-off kommt es zu erkennbaren Veränderungen des QRS-ST-Übergangs mit dessen Anhebung präkordial und Absenkung inferior. Zusätzlich weist das gesamte ST-T-U-Segment in nahezu allen Ableitungen eine ausgeprägte Formveränderung auf (aus [6], Nachdruck mit Genehmigung der Firma Berger Medizintechnik GmbH).

Keywords: EKGEKG-FilterungHigh-Pass-FilterHPF-Cut-offKardiologieniedrige Frequenz
10. Kaufmann B; Glaser F
EKG-Beispiel: Leiterdiagramm für Experten
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (9-10): 246-249
EKG einer 78-jährigen Patientin. Grundrhythmus Sinusrhythmus mit einer Frequenz von 88/min. Es besteht ein „Group Beating“; nach 3 PQRST-Zyklen mit zunehmender PQ-Verlängerung ist regelhaft eine Pause zu beobachten. Alle QRS-Komplexe vor den Pausen weisen am Ende Deformierungen auf, die schmal, spitz und in III negativ sind (A, Pfeile). Es handelt sich um ein 2-Bahn-Phänomen mit einem AV-nodalen Reentry: Die letzte AV-Überleitung vor der Pause (PQ-Zunahme von 350 auf 440 msec) erfolgt aufgrund einer Blockierung des Fast Pathway (β) über den Slow Pathway (α), und wird über den Fast Pathway retrograd auf die Vorhöfe zurückgeleitet (eine Umkreisung, Reentry). Durch Reset des Sinusknotens entsteht eine Pause. In V₁ verursacht die retrograde simultane atriale Aktivierung eine schmale, positive P-Welle („Rabbit Ear“, B, Pfeil), wie bei einer typischen AV-Knoten-Reentry-Tachykardie. Dieser Mechanismus wird mittels Leiterdiagramm (B unten) und auch schematisch (C) dargestellt. Es besteht eine Kombination aus AV-Überleitungsstörung, und 2-Bahn-Physiologie. Aufgrund der auf den ersten Blick schwer zu erkennenden retrograden P-Welle wird dieses Phänomen auch „Empty Wenckebach“ genannt. Nachdem hier der AVN-Reentry Vorhof und Kammer erreicht, ist das Konzept der Common Pathways hier nicht erforderlich, um den Erregungsablauf darzustellen. Aus: [Rohla M, Glaser F, Littmann L. EKG-Beispiel: AV-Block II. Grades Typ „Empty“ Wenckebach. J Kardiol 2003; 10: 394].

Keywords: EKGKardiologie
11. Kaufmann B; Glaser F
EKG-Beispiel: Leiterdiagramm für Experten
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (9-10): 246-249
(a): EKG; (b): Leiterdiagramm. K: Kollision im UCP (hier keine Angabe der PQ-Zeit, da keine AV-Überleitung besteht); α: Slow Pathway; β: Fast Pathway.

Keywords: EKGKardiologie
12. Kaufmann B; Glaser F
EKG-Beispiel: Leiterdiagramm für Experten
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (9-10): 246-249
(a): 2:1-Muster, scheint nun intermittierend durch ein „Group Beating“ unterbrochen; (b): Leiterdiagramm. A: Atrium; UCP: Upper Common Pathway; AVN: AV-Knoten; LCP: Lower Common Pathway; HIS+V: His-Bündel und Ventrikel; Rot: PQ-Zeit; Schwarz: RR- Intervalle.

Keywords: EKGKardiologie
13. Kaufmann B; Glaser F
EKG-Beispiel: Leiterdiagramm für Experten
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (9-10): 246-249
Grün: Sinusintervallle. Bei „?“ sind diese nicht genau messbar

Keywords: EKGKardiologie
14. Redl N; Glaser F
EKG-Beispiel: Aktuer Hauptstammverschluss
EKG - Angiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (3-4): 68-71
Links: EKG eines 71-Jährigen mit akutem Verschluss des LM drei Stunden nach Schmerzbeginn; rechts: Angiographie. Es bestehen ein breiter bifaszikulärer Block, geringe ST-Hebung in aVR, deutlich in aVL. Formal liegt ein NSTEMI vor. Massive ST-Senkung in den inferioren Ableitungen, geringer in V₆. Der isoelektrische ST- Abgang in V₁–V₅ spricht dafür, dass entgegengesetzt gerichtete Verletzungsvektoren Richtung anterior und posterior vorliegen, wie am Beispiel unserer Patientin (Abb. 2, Diskussion) beschrieben. Die QRS-Amplitude ist in vielen Ableitungen reduziert. Es ist somit von massivem Verlust an Myokardmasse und Transmuralität des Infarkts auszugehen. Gerade bei Infarkten, die aufgrund ihrer Größe gegenüberliegende Myokardareale betreffen, wird die Definition eines STEMI oft nicht erfüllt.

Keywords: AngiographieEKGKardiologie
15. Redl N; Glaser F
EKG-Beispiel: Aktuer Hauptstammverschluss
EKG - Angriographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (3-4): 68-71
Links: EKG bei Verschluss eines großen diagonalen Astes bei einem 63-Jährigen sechs Stunden nach Schmerzbeginn; rechts: Koronarangiographie. Die maximale ST-Auslenkung in der Frontalebene ist die spiegelbildliche Senkung in III, die maximale ST-Hebung in der Horizontalebene ist in V₄, der ST-Vektor somit fast ident mit jenem in Abbildung 2. Im Angiogramm ist die fadenförmige Stenose des großen diagonalen Astes kurz nach dem Abgang aus der LAD sichtbar.

Keywords: AngiographieEKGKardiologie
16. Redl N; Glaser F
EKG-Beispiel: Aktuer Hauptstammverschluss
EKG - Angiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (3-4): 68-71
Links: EKG eines 80-Jährigen mit kritischer Stenose des LM drei Stunden nach Schmerzbeginn; rechts: Koronarangiographie. Es besteht eine ST-Hebung in aVR, geringer in V₁. Acht der übrigen Ableitungen weisen ST-Senkungen im Sinne einer diffusen Innenschichtischämie auf. Gleiche Bilder findet man bei LM-Verschluss mit Kollateralisierung [6].

Keywords: AngiographieEKGKardiologie
17. Redl N; Glaser F
EKG-Beispiel: Aktuer Hauptstammverschluss
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (3-4): 68-71
Links: 12-Kanal-EKG mit der automatischen Analyse; Mitte: Extremitätenableitungen mit Markierung des J-Punktes (Strich); rechts: Brustwandableitungen mit Markierung des J-Punktes (Strich) und terminaler Fraktionierung des QRS (Pfeile). Filterung 0,56–40 Hz: Feine QRS-Details wie Fraktionierungen werden geglättet. Empfohlen ist eine Filterung von 0,56–150 Hz [1].

Keywords: EKGKardiologie
18. Redl N; Glaser F
EKG-Beispiel: Aktuer Hauptstammverschluss
Hauptstammverschluss
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2024; 31 (3-4): 68-71
Links: Verschluss des linken Hauptstamms; rechts: hochgradige Stenose der dominanten RCA und des Ramus interventricularis posterior.

Keywords: EchoHauptstammverschlussKardiologie
19. Nimpf J; Glaser F
EKG-Beispiel: Infarktdiagnostik bei Linksschenkelblock
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (5-6): 144-147
Vor-EKG des Patienten aus dem Jahr 2018: SR (Sinusrhythmus) mit Frequenz 64/min, überdrehter Linkstyp bei linksanteriorem Hemiblock mit geringem zusätzlichen, unspezifischen Leitungsblock mit S-Persistenz bis V₆, PQ 150 ms, QRS-Komplex 115 ms, sowie unauffälligen ST-Strecken

Keywords: EKGKardiologie
20. Nimpf J; Glaser F
EKG-Beispiel: Infarktdiagnostik bei Linksschenkelblock
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (5-6): 144-147
EKG nach erfolgreicher Koronarintervention. Sinusrhythmus mit nun deutlich überdrehtem Linkstyp bei linksanteriorem Hemiblock, sowie unspezifischem Leitungsblock (ähnlich wie im Vor-EKG von 2018; siehe Abb. 6).

Keywords: EKGKardiologie
21. Nimpf J; Glaser F
EKG-Beispiel: Infarktdiagnostik bei Linksschenkelblock
Angiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (5-6): 144-147
(a-c) Diagnostische Angiographie; (d): nach CX-Intervention

Keywords: AngiographieKardiologie
22. Nimpf J; Glaser F
EKG-Beispiel: Infarktdiagnostik bei Linksschenkelblock
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (5-6): 144-147
EKG intrahospital mit komplettem (wenn auch nicht sehr breitem) Linksschenkelblock mit Linksachsenabweichung, konkordanten ST-Senkungen (ca. 0,2 mV) in V₂–V₅, sowie konkordant positiver T-Welle in V₆ (oben). Die Ableitungen V₇–V₉ sind inkonklusiv mit isoelektrischer ST-Strecke am J-Punkt, aber konvexem ST-Segment und flach negativem T. Beschreibung der ST-Strecke siehe Text.

Keywords: EKGKardiologie
23. Nimpf J; Glaser F
EKG-Beispiel: Infarktdiagnostik bei Linksschenkelblock
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (5-6): 144-147
EKG des Notarztes: Bei den VES mit LSB-Morphologie ist ein retrogrades P zu erkennen. Beschreibung des ST-T-Segmentes siehe Text.

Keywords: EKGKardiologie
24. Nimpf J; Glaser F
EKG-Beispiel: Infarktdiagnostik bei Linksschenkelblock
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2023; 30 (5-6): 144-147
EKG der Hausärztin. Oben: Darstellung eines Herzzyklus in allen Ableitungen. Beschreibung siehe Text. Unten: Brustwandableitungen mit Arrhythmie: Der 1. QRS-Komplex entspricht einer ventrikulären Extrasystole mit links-posteriorem Ursprung (hohe R-Welle in V₁, ₂), der 2. und 3. QRS-Komplex sind Normalschläge. Der 4. QRS ist ein Fusionsschlag einer atrialen Extrasystole mit einer ventrikulären Extrasystole, deren Morphologie eine Mischung aus Normalschlag und dem ersten QRS ist. Der 5. QRS verdient besondere Beachtung: Die typische Rechtsschenkelblock-Morphologie legt einen supraventrikulären Ursprung mit aberranter Leitung nahe. Kurz nach dem QRS findet sich aber eine Sinus-P-Welle, was eine vorangegangene supraventrikuläre Aktivität praktisch ausschließt (dementsprechend ist vor QRS 5 auch keine P-Welle zu sehen). Es handelt sich also definitiv um eine ventrikuläre Extrasystole. Die typische Rechtsschenkelblock-Morphologie ist dadurch erklärbar, dass der Fokus aus dem oder aus der Gegend des linken Schenkels kommt. Bei genauer Betrachtung ist die Sinus-P-Welle verspätet: Dies ist durch die atriale Extrasystole vor QRS 4 zu erklären, die zu einer Sinusdepression führt, die bis zum Ende des Tracings anhält.

Keywords: EKGKardiologie
25. Weidenauer D; Glaser F
EKG-Beispiel: Akutes Koronarsyndrom mit Hebungen in aVR
Angiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 326-327
RCA mit LAD-Kollerateralisierung in LAO-Projektion

Keywords: AngiographieKardiologie
26. Weidenauer D; Glaser F
EKG-Beispiel: Akutes Koronarsyndrom mit Hebungen in aVR
Angiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 326-327
Angiographisches Bild: LCA in kaudokranialer LAO-Projektion.

Keywords: AngiographieKardiologie
27. Weidenauer D; Glaser F
EKG-Beispiel: Akutes Koronarsyndrom mit Hebungen in aVR
Angiographie
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 326-327
Angiographisches Bild: LCA in kraniokaudaler RAO-Projektion

Keywords: AngiographieKardiologie
28. Weidenauer D; Glaser F
EKG-Beispiel: Akutes Koronarsyndrom mit Hebungen in aVR
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2022; 29 (11-12): 326-327
Vom Notarztteam registriertes EKG. Beschreibung siehe Text

Keywords: EKGKardiologie
29. Friewald R; Glaser F
EKG-Beispiel: De-Winter-Muster
Thrombose
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (9-10): 308-311
Links: Thrombotischer Verschluss der proximalen LAD. Rechts: Nach Wiedereröffnung und Stentimplantation. Beide Aufnahmen in 90°-LAO-Projektion

Keywords: AngiographieKardiologie
30. Friewald R; Glaser F
EKG-Beispiel: De-Winter-Muster
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (9-10): 308-311
Vergrößerte Darstellung des EKGs von 16:27 Uhr.

Keywords: EKGKardiologie
31. Friewald R; Glaser F
EKG-Beispiel: De-Winter-Muster
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (9-10): 308-311
Vergrößerte Darstellung des EKGs von 16:04 Uhr. Eichung wie Abbildung 2.

Keywords: EKGKardiologie
32. Friewald R; Glaser F
EKG-Beispiel: De-Winter-Muster
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (9-10): 308-311
Das erste – nicht referierte – EKG um 16:04 Uhr. Diskussion siehe Text.

Keywords: EKGKardiologie
33. Friewald R; Glaser F
EKG-Beispiel: De-Winter-Muster
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (9-10): 308-311
Vergrößerte Darstellung (siehe Eichung): Die Veränderungen des QRS sind besser zu erkennen

Keywords: EKGKardiologie
34. Friewald R; Glaser F
EKG-Beispiel: De-Winter-Muster
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (9-10): 308-311
EKG ca. 25 Minuten nach Symptombeginn um 16:12 Uhr.

Keywords: EKGKardiologie
35. Glaser F
EKG-Beispiel: Plötzlicher Herztod - leicht zu verhindern
Ablation
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (3-4): 110-112
Ablationssitus: 60° LAO-Projektion: Links: Endokardiale Ablation über retrograden aortalen Zugang (Abl 1). Rechts: Epikardiale Ablation über Coronarsinus (Abl 2).

Keywords: AblationKardiologie
36. Glaser F
EKG-Beispiel: Plötzlicher Herztod - leicht zu verhindern
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (3-4): 110-112
Vorhofflimmern bei hochfrequent leitender akzessorischer Bahn (kürzestes RR-Intervall 200 msec, entsprechend einer Frequenz von 300/min!): Konkurrenz der AV-Überleitung über die akzessorische Bahn und das physologische Reizleitungssystem. Der physiologische Schutz vor zu hohen Kammerfrequenzen durch die Filterwirkung des AV-Knotens wird durch die akzessorische Bahn gebypasst, somit sind sehr hohe Kammerfrequenzen möglich. Diese Tachyarrhythmie wird treffend FBI-Tachykardie genannt: F für fast, B für broad, und I für irregular, wobei sich irregular sowohl auf die RR-Intervalle als auch auf die QRS-Breite bezieht.

Keywords: EKGKardiologieVorhofflimmern
37. Glaser F
EKG-Beispiel: Plötzlicher Herztod - leicht zu verhindern
EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2021; 28 (3-4): 110-112
Aufnahme-EKF

Keywords: Kardiologie
38. Glaser F
EKG-Beispiel: Leiterdiagramme für Rookies
Belastungs-EKG – Leiterdiagramm
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (9-10): 352-354
Belastungs-EKG – Leiterdiagramm

Keywords: Belastungs-EKGKardiologieLeiterdiagramm
39. Glaser F
EKG-Beispiel: Leiterdiagramme für Rookies
Ruhe-EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (9-10): 352-354
Ruhe-EKG

Keywords: KardiologieRuhe-EKG
40. Glaser F
EKG-Beispiel: Leiterdiagramme für Rookies
Belastungs-EKG
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2020; 27 (9-10): 352-354
Belastungs-EKG

Keywords: Belastungs-EKGKardiologie
 

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